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Malandas Unfall-Tod: Schuld war ein Handykabel

Wolfsburg Malandas Unfall-Tod: Schuld war ein Handykabel

Die Ursache für den tragischen Tod von Wolfsburgs Jungstar Junior Malanda ist offenbar geklärt: Der 20-jährige Fußballprofi des VfL starb bei einem Verkehrsunfall im Januar, weil er sich nach einem Handykabel gebückt habe.

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Ein Handykabel war schuld: Die Ursache für den Unfalltod von Junior Malanda ist jetzt bekannt.

Quelle: MICHAEL HORST

Wolfsburg. Das soll nach Informationen der „Bild“-Zeitung in der Anklage der Staatsanwaltschaft Bielefeld stehen. Fahrer Anthony D‘Alberto müsse sich wegen des Unfalls bald wegen fahrlässiger Tötung vor dem Amtsgericht Minden verantworten. Ihm drohten bis zu fünf Jahre Haft.

Fast neun Monaten nach dem Unfalltod des Fußballers auf der A2 bei Porta Westfalica wurden jetzt die Einzelheiten des Verkehrsunfalls bekannt: Malanda war auf dem Weg zum Flughafen Braunschweig, von dort wollte der VfL Wolfsburg ins Trainingslager nach Südafrika fliegen. Am Steuer des Touareg saß Anthony D‘Alberto (20), Profifußballer aus Belgien und Freund von Malanda. Laut „Bild“-Bericht soll der schwere Geländewagen bei Starkregen und Sturmböen mit Tempo 120 unterwegs gewesen sein. An der Unfallstelle gelte bei Nässe ein Tempolimit von 80, so der Staatsanwalt.

D‘Alberto verlor die Gewalt über den SUV. Der Wagen flog über die Leitplanke, überschlug sich und krachte in eine Böschung. Dabei wurde Junior Malanda aus dem Auto geschleudert und gegen einen Baum geschleudert. Er war sofort tot (WAZ berichtete).

Malanda hatte auf der Rückbank gesessen und war nicht angeschnallt, so der Staatsanwalt. Offenbar hatte Junior Malanda das Gurtschloss geöffnet, um sich nach einem Handykabel, das in einer Tasche im Fußraum lag, zu bücken. Genau in dem Moment passierte der schreckliche Unfall.

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