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Stadt Wolfsburg Mal absurd, mal skurril, aber immer im Takt
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13:23 11.03.2018
Ulrich Tukur und die Rhythmus Boys: Ein grandioser Swing-Abend am Donnerstag im ausverkauften Scharoun-Theater. Quelle: Gero Gerewitz
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Wolfsburg

Klavier, Schlagzeug, Kontrabass und Gitarre – mehr braucht es nicht, außer den Witz, den Charme und Esprit von Tukur und seinem kongenialen Trio, um den Gästen im ausverkauften Wolfsburger Theater einen grandiosen Swing-Abend zu bescheren.

Grüß mir den Mond!

„Grüß mir den Mond!“ heißt das neue Programm des großartigen und hochmusikalischen Quartetts, das vor wenigen Tagen Premiere in Berlin feierte. Wie gewohnt paaren sich die Liebe zu Swing, Jazz und Chansons aus den 30ern und 40ern mit absurden Tanzeinlagen, skurrilen Wortbeiträgen und melancholischen Gedicht-Rezitationen. Es ist dieser wahnwitzige Mix und der feinsinnige Humor, für den die Fans Ulrich Tukur und die Rhythmus Boys lieben.

Ulrich Tukur: ein großartiger Schauspieler und ein grandioser Swing- und Jazz-Interpret. Quelle: Gero Gerewitz

Und Tukur, das wird in allen Bühnenprogrammen deutlich, ist ein glühender Verehrer des Jazz- und Swing-Komponisten Cole Porter. „Ein toller Mann, so talentiert und so gut aussehend. Ich traf ihn 1928 am Broadway...“, erzählt Tukur immer wieder gern und suggeriert den Besuchern, die guten alten Zeiten selbst miterlebt zu haben und mit den ganz Großen der Szene wie Duke Ellington, Louis Armstrong, Glenn Miller per Du gewesen zu sein. Alles nur Show natürlich, aber man kauft es ihm ab.

Schlafanzug und Puschen

Die Auswahl der Songs ist klar: Der Mond spielt die Hauptrolle. Und so spielen die Rhythmus Boys bekannte Jazz-Standards und Evergreens wie „Night & Day“, „Harlem Nocturne“, „Everybody Loves My Baby“ oder „Get Out and Get under the Moon“, garniert mit weniger bekannten deutschen, italienischen und französischen Chansons. Zwischendurch schleicht sich plötzlich „Let’s Spend the Night Together“ von den Rolling Stones ein – Kontrabassist Günter Märtens wirbelt in Schlafanzug und Puschen in allerbester Mick-Jagger-Manier über die Bühne und entblößt seinen Bauch – das Publikum amüsiert sich königlich.

Ohne Zugaben lassen die Wolfsburger das Quartett keinesfalls ziehen – und am Ende gab es nicht nur minutenlang Applaus, sondern auch Standing Ovations.

Von Claudia Jeske

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