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Mai-Demo: Kundgebung mit 5000 Teilnehmern

Mai-Kundgebung in Wolfsburg Mai-Demo: Kundgebung mit 5000 Teilnehmern

Am 1. Mai wird in Wolfsburg nicht nur gefeiert. Für die Gewerkschafter ist der Tag der Arbeit auch der Tag der klaren Worte. Rund 5000 Teilnehmer verfolgten laut IG Metall die Kundgebung auf dem Rathausplatz.

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Tradition am Tag der Arbeit: Bei der Mai-Demo zogen 2800 Teilnehmer durch die Innenstadt.

Vom Regen, der fast zeitgleich zu den Reden einsetzte, ließ sich die Menge nicht unterkriegen. „Das macht uns in der Region so schnell keiner nach. Das zeigt, wie wichtig den Wolfsburgern der 1. Mai ist“, freute sich IG-Metall-Bevollmächtigter Hartwig Erb über den großen Zuspruch. In seiner Rede lobte er die Einführung des gesetzlichen Mindestlohns als wichtige Weichenstellung für 2014, „die die Lebenssituation von Millionen von Menschen verbessern wird“. Das Aber schob der Gewerkschafter gleich hinterher. „Ausnahmen vom Mindestlohn darf es nicht geben.“

Die Rente mit 63 sei zwar noch nicht „das Gelbe vom Ei“, aber ein Schritt in die richtige Richtung. „Bildung und Ausbildung, Gesundheit und Pflege - die Themen werden uns in der Zukunft nicht ausgehen“, so Erb kämpferisch.

Unterstützung bekam er von Gastredner Prof. Rudolf Hickel, Wirtschaftswissenschaftler von der Universität Bremen. Er hob die diesjährige Botschaft der Maikundgebung hervor: Gute Arbeit. Soziales Europa. So sei der Rückgang der Arbeitslosigkeit in Deutschland mit einer Zunahme von schlechten und prekären Arbeitsverhältnissen verbunden. „Das ist eine Fehlentwicklung, die zu einer Spaltung der Gesellschaft führt“, betont er.

Rund 2800 Bürger waren zuvor schon beim Demonstrationszug durch die Innenstadt dabei gewesen. „Auf die Leute ist Verlass“, lobt IG-Metall-Sprecher Joachim Fährmann. Außerdem präsentierten sich auf dem Rathausplatz wieder etliche Wolfsburger Organisationen und Vereine. Mittags startete schließlich ein buntes Familienfest mit Musik.

api

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