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Mai-Demo: 4000 Teilnehmer bekunden Solidarität

Wolfsburg Mai-Demo: 4000 Teilnehmer bekunden Solidarität

Knapp 4000 Teilnehmer zeigten am Sonntag bei der Mai-Kundgebung auf dem Wolfsburger Rathausplatz unter dem Motto „Zeit für mehr Solidarität“ den Willen, gemeinsam für bessere Arbeitsbedingungen zu kämpfen.

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Kundgebung zum Tag der Arbeit: Knapp 4000 Menschen versammelten sich auf dem Rathausplatz.

Quelle: Boris Baschin

Mehr als 2000 Gewerkschafter und Unterstützer waren zuvor beim traditionellen Marsch durch die Innenstadt dabei.

„Wir zahlen nicht für die von Managern verursachte Krise“, sagte IG-Metall-Chef Hartwig Erb bei der Kundgebung auf dem Rathausplatz mit Blick auf die laufenden Tarifverhandlungen nach dem Diesel-Skandal. Fünf Prozent mehr Geld fordert die IG Metall, 2,1 Prozent plus eine Einmalzahlung laute bisher das Angebot. „Eine Schande“, so Erb, der außerdem forderte, dass weiterhin alle Leiharbeiter übernommen werden: „Wir sind ein Team.“

Tag der Arbeit: Maidemo und Kundgebung in Wolfsburg

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Schützenhilfe bekam Erb von Gastredner Robert Feiger, Bundesvorsitzender der IG Bau: Beide wetterten gegen die Bonus-Ansprüche der VW-Führung und Lohndumping im Allgemeinen, kritisierten die Steuerpolitik und forderten flexiblere Übergänge in die Rente. Geld sei da: „Lasst uns die Reichen integrieren, indem wir sie zur Kasse bitten“, sagte Feiger.

Solidarität zeigte beim Marsch auch Oberbürgermeister Klaus Mohrs. „Es ist wichtig, das Thema Arbeitsbedingungen in den Fokus zu bringen“, sagte er - und freute sich auf das „wunderschöne Abschlussfest“. Schließlich feiert die IG-Metall in diesem Jahr auch noch 70-jähriges Bestehen in Wolfsburg. Gratulationen gab‘s zudem von vielen Seiten für die Kollegen am Verdi-Stand - für den Tarifabschluss im öffentlichen Dienst.

Das Thema Flüchtlinge klang ebenfalls an. Wie Integration funktioniert, zeigte das Fest: Seit Jahrzehnten gehören Stände der Ditib-Moschee und aus dem Islamischen Kulturzentrum dazu.

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