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Mädchen befummelt - Wolfsburger (36) vor Gericht

Wolfsburg Mädchen befummelt - Wolfsburger (36) vor Gericht

Eins vorweg: Was sich ein 36-Jähriger im Sauna-Whirlpool des Badelands gegenüber zwei 16-jährigen Mädchen leistete, überschritt jede Grenze. Doch die angeklagte sexuelle Nötigung ließ sich juristisch nicht stichhaltig untermauern - das Amtsgericht stellte das Verfahren gegen 1500 Euro Geldauflage ein.

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Tatort Badeland: Ein Wolfsburger verging sich im Sauna-Whirlpool an zwei Mädchen (16) - der Mann bekam sofort Hausverbot.

Es war der 30. März, nach durchzechter Nacht fuhr der Angeklagte ins Badeland, trank im Saunabereich weiter - und machte sich an die jungen Mädchen ran. Er spendierte Sekt, man rauchte, dann ging es nackt in den Whirlpool. Dort, so schilderten beide 16-Jährige, habe er die Mädchen massiert, anschließend kam es laut Zeugenaussage zu von ihm herbeigeführten Berührungen im Intimbereich eines Mädchens und des Mannes.

Dass das eine Sauerei ist, daran dürften auch Staatsanwalt und Schöffengericht wenig Zweifel gehabt haben. Schwer verständlich für Nichtjuristen allerdings: Die erforderliche „Gewalt als Nötigungsmittel“ für die Berührungen ließ sich nicht mit Sicherheit nachweisen. „Dennoch glaube ich Ihnen, dass es genau so war“, sagte der Staatsanwalt mit Blick auf die jungen Zeuginnen.

Doppeltes Glück für den Angeklagten: Übrig geblieben wäre womöglich nur noch eine „tätliche Beleidigung“. Da der Mann bis dahin eine blütenweiße Weste hatte, wurde das Verfahren gegen 1500 Euro an den Verein für Kriminalprävention ganz eingestellt. Gute Nachricht: Das Badeland hat ein Hausverbot erteilt.

fra

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