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Lokführer-Streik legte den Zugverkehr lahm

Wolfsburg Lokführer-Streik legte den Zugverkehr lahm

Ein erster Warnstreik der Lokführergewerkschaft GDL hat gestern Abend in Wolfsburg für erhebliche Probleme im Zugverkehr gesorgt. Betroffen waren vor allem Fernzüge in Richtung Berlin - teils mussten die Bahnkunden stundenlange Verspätungen in Kauf nehmen.

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Gestern Abend am Wolfsburger Bahnhof: Hier ging fast nichts mehr.

Quelle: Photowerk (gg)

Um 18 Uhr legten die Lokführer die Arbeit nieder, und das hatte erhebliche Auswirkungen: Etliche Züge, vor allem des Fernverkehrs, blieben stehen, auf der Anzeigetafel im Wolfsburger Hauptbahnhof war fast ausschließlich von „unbestimmten Verspätungen“ zu lesen. Aber auch der Nahverkehr war von den Auswirkungen des Streiks betroffen, zehn Regionalzüge fielen laut Deutscher Bahn aus.

Ein ICE in Richtung Berlin hielt gegen 18.15 Uhr in der VW-Stadt, dann ging‘s stundenlang nicht weiter. Bei den Pendlern sorgte das für reichlich Ärger: „Danke GDL für drei Stunden Wolfsburg im Zug mit meinem Kind“, schrieb Andreas Loeschel im Kurznachrichtendienst Twitter. Roland Gramling, der ebenfalls in Wolfsburg festsaß, meinte: „Kommunikation der Bahn zum Streik? Nicht vorhanden. Unglaublich.“ Und Maxim Boennemann hatte beobachtet: „Einige beweisen Stil und nehmen das Taxi Wolfsburg-Berlin. 320 Euro. Kann man ja mal machen.“

seb

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