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Linke zufrieden: Zimmermann wieder im Bundestag

“Super-Ergebnis“ eingefahren Linke zufrieden: Zimmermann wieder im Bundestag

Mit 7,2 Prozent der Stimmen haben die Wolfsburger Linken ein gutes Wahlergebnis eingefahren. Pia Zimmermann zieht wieder in den Bundestag ein – trotzdem ist sie betrübt über das gute Abschneiden der AfD.

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Prosit: Die Linken-Bundestagsabgeordnete Pia Zimmermann (Mitte) stößt mit Parteifreunden auf das gute Abschneiden der Partei in Wolfsburg an.

Quelle: Roland Hermstein

Laagberg. Als Pia Zimmermann das Wahllokal der Linken in der Laagbergstraße betritt, brandet Jubel auf: Als Landeslisten-Erste hat sie den erneuten Sprung in den Bundestag geschafft und das Wahlergebnis der Linken in Wolfsburg noch einmal steigern können. „Natürlich bin ich zufrieden“, sagt sie.

„Das Wahlergebnis ist ein gutes Ergebnis in Niedersachsen und ein klasse Ergebnis in Wolfsburg.“ Mit 7,2 Prozent der Zweitstimmen liege man in Wolfsburg über dem Landesdurchschnitt. „Außerdem haben wir in der letzten Zeit superviele Mitglieder hinzugewonnen“, freute sich Pia Zimmermann. „Vor allem Jugendliche und Senioren.“ Trotzdem sei die Stimmung zweigeteilt: Einerseits freue man sich natürlich über das eigene Wahlergebnis. „Andererseits ist das Durchstarten der AfD bitter. Aber für mich ist es die Konsequenz der sozialliberalen Politik der vergangenen 20 Jahre.“ Schlimm sei auch, dass die SPD „ihre Grundfeste verloren hat“ – all das trübe ihre Stimmung.

Auch Ratsherr Bastian Zimmermann freute sich über das „Super-Ergebnis der Linken in Wolfsburg“. Trotzdem habe er gemischte Gefühle: „Wegen des guten Abschneidens der AfD.“ Man müsse jetzt mehr denn je Aufklärungsarbeit leisten. Zwar seien nicht alle Wähler der AfD rechtsextrem eingestellt – die AfD sei es aber sehr wohl.

Das sah Heike Krahl genauso: „Ich bin mit unseren Ergebnis zufrieden – aber das Abschneiden der AfD erschreckt mich.“ Man müsse Leute dazu bringen, das Wahlprogramm der AfD zu lesen – das sollte abschreckend genug sein. Jetzt gehe der Landtagswahlkampf los.

Von Carsten Bischof

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