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Lichtblick: Empörung über weggeworfene Spenden

Wolfsburg Lichtblick: Empörung über weggeworfene Spenden

Die Empörung ist groß, weil beim Sozialkaufhaus Lichtblick wegen der geplanten Renovierung zahllose unverkäufliche Spenden aus dem Lager im Müllcontainer landeten (WAZ berichtete).

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Kein Platz: Einiges wird verschenkt, aber noch mehr Spenden aus dem Lager des Sozialkaufhauses landeten auf dem Müll.

Viele Leser schimpfen und fragen sich, warum nicht vorher eine öffentliche Verschenk-Aktion für alle Bedürftigen gestartet wurde. Andere wollen helfen, dass es künftig besser läuft.

Ulrich Raschkowski, Sprecher der Flüchtlingshilfe, sagt: „Ich weiß, dass auch Sachen weggeworfen werden müssen, aber das darf nicht in diesem Umfang geschehen.“ Jetzt überlegt er, ob man einen regelmäßigeren Termin finden könnte, um Überschüsse aus dem Lager zu verschenken - das geschieht sonst immer im Herbst: „Das Wichtigste ist, Menschen zu finden, die Zeit für die Organisation haben.“

Ulrich Probst vom Kirchenkreisamt, das neben AWO und IG Metall zu den Genossenschaftlern von „Lichtblick“ gehört, gefällt die Idee: „Das Projekt für die Koordination der Flüchtlingsarbeit ist im Aufbau, wir werden die Frage in Beratungen aufnehmen.“

„Bedauerlich“ findet Stadtsprecher Ralf Schmidt die Wegwerf-Aktion. Trotzdem ist er überzeugt, dass die Kooperation der Beratungsstellen funktioniert. Ansonsten verweist er darauf, dass die Betreiber die Ausstattung von Flüchtlingsheimen selbst übernehmen - die Stadt mische sich da also nicht ein.

Laut Lichtblick-Geschäftsführerin Manuela Seelmann hatten alle kontaktierten Heime bis hin nach Magdeburg eine Annahme abgelehnt. Sie betont, Spenden seien gewissenhaft aussortiert worden, ein „Verschenke“-Tisch vor den Schaufenstern werde außerdem täglich bestückt. „Und ich führe jeden, der uns nicht glaubt, durch alle Räume“, sagt sie.

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