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Leute in der Disco verprügelt

Wolfsburg im Gericht Leute in der Disco verprügelt

Glück gehabt: Nur zu 1250 Euro Geldstrafe ist ein 35-Jähriger verurteilt worden, nachdem er in einer Discothek Leute verprügelt hatte. Was für ihn sprach: Hinterher entschuldigte er sich schnell - und wahrscheinlich hatte er einen alkoholbedingten Filmriss.

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Quelle: Archiv

Der Vorfall ereignete sich im Dezember im „Dance Club“ in Vorsfelde. Nachdem er aus der Kneipe geflogen war, kehrte er mitten in der Nacht zurück, schlug die Tür ein, verpasste dem Geschäftsführer (45) einen Schlag auf die Lippe und einem anderen Gast (26) eine Kopfnuss - der fiel dann so unglücklich, dass er sich auch noch das Steißbein brach.

Der 35-jährige Familienvater mit blütenweißer Weste saß sichtlich geknickt auf der Anklagebank: „Als ich erfuhr, was ich in der Nacht gemacht haben soll, war ich geschockt. Das Ganze hat mich doll belastet.“ Erinnerungen habe er aufgrund eines Blackouts nicht mehr. Auch nicht daran, dass er dem Geschäftsführer gegenüber dubiose Andeutungen darüber gemacht habe, er kenne „die richtigen Leute“ und könne bei Bezahlung dafür sorgen, dass es „keinen Stress“ gebe. „Ich empfand das als Drohung und dachte an Schutzgelderpressung“, so der Geschäftsführer - entsprechende Ermittlungen wurden allerdings eingestellt.

Was blieb, waren die Körperverletzungen, die Sachbeschädigung - und die Entschuldigungen direkt nach der Tat und nochmals im Gerichtssaal. Daher entschied der Vorsitzende Richter schließlich auf die „milde Bestrafung“: 50 Tagessätze zu je 25 Euro, unterm Strich 1250 Euro.

fra

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