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Stadt Wolfsburg Letzter großer Wunsch: Kutschfahrt am Hospiz
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Letzter großer Wunsch: Kutschfahrt am Hospiz
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23:00 23.10.2015
Tolle Aktion: Pflegerin Uta Becker kutschierte Hospiz-Gast Karl-Heins Krause selbst durch die Eichendorffstraße.
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Pflegefrachkraft Uta Becker und Krankenschwester Nina Redlich organisierten die Aktion. Sie engagierten Theo Wickmann, der am Mittwoch aus dem Wendland anreiste, wo sein Therapiepferd Linus in einer Einrichtung für Mehrfachbehinderte arbeitet. Uta Becker war dort früher selbst beschäftigt und liebt das Kutschfahren ebenso wie Hospiz-Gast Krause. „Wenn sich Pferdefritzen wie wir treffen, haben sie sofort etwas zu erzählen“, sagt sie.

Die Aktion mit Linus verriet sie dem Rentner erst am Abend vorher. „Ich wollte nichts versprechen, was ich nicht halten kann“, sagt sie, „er hat mich erst groß angeguckt, dann fing er an zu weinen und sagte, er habe sich gar nicht getraut, so etwas zu fragen.“ Die Pflegekräfte und die ehrenamtliche Begleiterin Monika Böttcher aber hatten gemerkt, was ihm auf der Seele lag. Geschäftsführer Lukas Weiß ist stolz auf seine Mitarbeiter, die so etwas nicht zum ersten Mal ermöglichen. „Und auch das Ordnungsamt hat sofort mitgespielt“, freut er sich.

Fotos veröffentlichte das Hospizhaus auf seiner Facebookseite - fast 8000 Menschen lobten in den ersten 24 Stunden die Aktion. Auch die Familie bedankte sich dort noch einmal. „Viele haben ein schlechtes Gewissen, wenn sie ihre Angehörigen zu uns bringen. Aber später sind sie froh“, sagt Uta Becker. Das Sterben kann niemand verhindern - aber das Hospiz kann es allen etwas leichter machen.

amü

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