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Stadt Wolfsburg Letzter Sommer: Bei „Waldfrieden“ herrscht schon Endzeitstimmung
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Letzter Sommer: Bei „Waldfrieden“ herrscht schon Endzeitstimmung
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12:32 11.03.2018
Kleingärtnerverein „Waldfrieden“: Viele einst blühende Gärten erinnern schon jetzt eher an Baubrachen voller Wildwuchs. Quelle: Kevin Nobs
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Hellwinkel

Ende des Jahres muss der Kleingartenverein „Waldfrieden“ seine Anlage räumen: Das Gelände an der Reislinger Straße wird ab 2019 bebaut. Schon jetzt, vor Beginn der letzten Sommersaison, verwildert die Anlage zusehends. Und: Die Fälle von Vandalismus und Einbruch häufen sich.

Von den 118 Parzellen des Vereins stehen derzeit bereits 48 leer, besondern in Richtung Wald erinnern viele einst blühende Gärten schon jetzt eher an Baubrachen voller Wildwuchs. Auch auf den restlichen 70 Parzellen passiert in diesem Sommer nicht mehr viel. „Die Leute machen nur noch das Nötigste“, sagt der Vorsitzende Wilfried Flindt. „Kaum einer hat noch Lust.“

Dafür kommen oft ungebetene Besucher. Vandalismus nimmt zu, ebenso Diebstahl und Einbrüche in Lauben. „Es geht ja keiner Wache mehr“, sagt Wilfried Flindt – bei „Waldfrieden“ herrscht Endzeitstimmung.

„Eigentlich hatten wir überlegt, ob wir Gärtner einen Flohmarkt veranstalten und das verkaufen,was wir künftig nicht mehr brauchen“, so Wilfried Flindt. „Aber das hat sich erledigt, einige Leute holen sich einfach heimlich und ohne jeglichen Respekt, was sie noch auf der Anlage und in den Lauben finden.“

Auch ein Abschiedsfest im Sommer oder Herbst wird wohl nicht stattfinden. „Derzeit sieht es nicht danach aus“, sagt der Vereinsvorsitzende. „Die meisten werden wohl kein Lust haben zu feiern.“

Zumal die Vereinsgaststätte längst geschlossen hat. „Wir nutzen die Räume höchstens noch für interne Zwecke“, so Wilfried Flindt.

Und so endet an der Reislinger Straße am 31. Dezember 2018 nach über 70 Jahren sang- und klanglos eine Ära. Dann werden die Tore zugemacht, so Wilfried Flindt, „und das war’s dann!“

Von Carsten Baschin

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