Menü
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus Wolfsburg Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus Wolfsburg
Anmelden
Stadt Wolfsburg Lehrer legen Arbeit nieder: Streik geht morgen weiter
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Lehrer legen Arbeit nieder: Streik geht morgen weiter
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:26 13.03.2015
Anzeige

Schon beim ersten Streik vor zehn Tagen waren rund 30 nicht-verbeamtete Lehrer dabei. „Zum Teil mussten nach Absprache mit den Eltern Kinder wieder nach Hause geschickt werden“, sagt Gerald Kulms, Vorsitzender der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) in Wolfsburg.

Das könnte morgen auch wieder passieren: An der Peter-Pan-Schule beteiligen sich zum Beispiel gleich 22 Mitarbeiter. Hilke Pannier-Marx gehört dazu. Sie weiß, dass der Streik für andere Lehrer-Kollegen an diesem Tag eine Mehrbelastung bedeutet, „aber die meisten haben Verständnis. Zumal einige Forderungen, die wir stellen, sich auch positiv für die verbeamteten Lehrkräfte auswirken würden. Wir streiken für sie also mit!“

Und auch Eltern seien verständnisvoll. Pannier-Marx: „Eine Mutter hat mir einen Brief geschrieben und erklärt, dass sie uns unterstützt, weil wir so tolle Arbeit leisten.“

Die Wolfsburger fahren morgen in der Frühe nach Bremen zur zentralen Kundgebung. Die dritte Tarifverhandlungsrunde ist am 16./17. März. Die Forderung der tariflich-beschäftigten Lehrer und pädagogischen Mitarbeiter: Erhöhung der Entgelte für angestellte Lehrkräfte um 5,5 Prozent, Ausschluss grundloser Befristungen, tarifliche Eingruppierung von Lehrkräften, Übertragung auf die Beamten, keine Eingriffe in die betriebliche Altersversorgung.

jes

Nach dem Mord im Asylbewerberheim Fallersleben hat das Landgericht jetzt den Prozess terminiert. Die beiden angeklagten Brüder (26 und 35 Jahre) müssen sich ab 23. März verantworten - insgesamt sind zehn Verhandlungstage vorgesehen.

13.03.2015

Der Kinderschutzbund will das Geld aus der Kinderporno-Affäre um den Ex-Abgeordneten Sebastian Edathy nicht haben – diese Entscheidung stieß beim Wolfsburger Unternehmer Wolfgang Heitmann auf höchsten Respekt. Allerdings: Die Kinder sollten nicht die Leidtragenden sein, „darum spende ich die 5000 Euro selbst“, sagt Heitmann.

13.03.2015

Für die morgige EuropaLeague-Partie des VfL gegen Inter Mailand rechnet die Polizei mit rund 1000 Fans, die aus Italien anreisen. Auch wenn darunter „einige ein wenig härtere Fans“ erwartet würden, befürchte man kein besonderes Konfliktpotential, sagt Polizei-Sprecher Sven-Marco Claus.

10.03.2015
Anzeige