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Langsam kehrt wieder Normalität ein

Wolfsburg-Fallersleben Langsam kehrt wieder Normalität ein

Eine Woche nach den blutigen Ereignissen im Fallersleber Asylbewerberheim kehrt dort langsam wieder Normalität ein: Gestern Vormittag kehrten Bewohner in die Unterkunft in der Hafenstraße zurück.

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Trauert um seinen guten Freund: Adolphus Ntochukwu Ugwumba (r.).

Quelle: Nobbe (3)

Die Bilder des erschossenen Stanly Utubor (31) hängen noch immer auf dem Gelände des Asylbewerberheims und erinnerten an den schrecklichen Vorfall. Obwohl die Stimmung noch immer gedrückt ist, kehrt langsam der Alltag wieder ein. „Die Situation vor Ort ist wieder relativ normal“, sagte Bewohner Sajjad Ahmad. So spielten die Kinder wieder vor dem Heim, die Bewohner führten lockere Gespräche miteinander.

„Wir hoffen nun, dass Stanlys Körper schnellstmöglich in seine Heimat Nigeria überführt werden kann, da er dort ein Begräbnis bekommen soll“, so Adolphus Ntochukwu Ugwumba. Es sei außerdem geplant, im Rahmen der Feier von Nigerias Unabhängigkeitstag des Toten zu gedenken. „Wir wollen ihm damit am kommenden Samstag in Wolfsburg einen letzten Respekt erweisen“, erklärte Ugwumba.

Die Ermittlungen der Polizei sind sind im Gebäude zwar abgeschlossen, aber auch gestern waren wieder Beamte vor Ort: Am Vormittag kreiste erneut ein Hubschrauber über dem Gelände, um Übersichtsaufnahmen der Tatortumgebung aus der Luft zu machen.

dn

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