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Landtagswahl: Namen, Zahlen, Daten und Fakten aus Wolfsburg

Zwei Wahlkreise für Wolfsburg Landtagswahl: Namen, Zahlen, Daten und Fakten aus Wolfsburg

Wer wählt bei der niedersächsischen Landtagswahl an 15. Oktober wen? Und wie? Wie viele Wahllokale gibt es, wer packt mit an? Die große Übersicht verrät die wichtigsten Fakten für Wolfsburg.

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Das Kreuz gesetzt: Am 15. Oktober wird ein neues Landesparlament gewählt.

Quelle: Nancy Heusel

Wolfsburg. Kaum ist die Bundestagswahl vorüber, steht die Landtagswahl am Sonntag, 15. Oktober, vor der Tür. Hier die wichtigsten Zahlen und Fakten für unsere Region im Überblick.

Gewählt wird in Wolfsburg in zwei unterschiedlichen Wahlkreisen. Der Wahlkreis 7 (Wolfsburg) umfasst das Wolfsburger Stadtgebiet ohne Vorsfelde, Wendschott, Brackstedt, Velstove und Warmenau. Der Wahlkreis 5 (Gifhorn-Nord/Wolfsburg) beinhaltet neben Vorsfelde, Wendschott, Brackstedt, Velstove und Warmenau aus Wolfsburg die Gifhorner Samtgemeinden Hankensbüttel, Wesendorf, Brome, Boldecker Land sowie die Gemeinden Sassenburg und Wittingen. Es gibt 89.750 Wolfsburger Wahlberechtigte (Stand: 25. September 2017), 75.568 im Wahlkreis 7 und 14.182 im Wahlkreis 5. Das Land Niedersachsen gliedert sich in 87 Wahlkreise auf.

Wahlberechtigt ist, wer 18 Jahre alt ist und die deutsche Staatsangehörigkeit besitzt. Wie auch bei der Bundestagswahl hat jeder Wahlberechtigte zwei Stimmen. Die Erststimme wird einem Direktkandidaten gegeben. Wer die meisten Stimmen holt, gewinnt den Wahlkreis und zieht in den Landtag ein. Die Zweitstimme wird einer Landesliste (Partei) gegeben. Die Zweitstimme ist die maßgebende Stimme für die Verteilung der gesamten Sitze auf die Parteien. Insgesamt sind 135 Abgeordnete zu wählen (87 über die Erststimmen, 35 über die Zweitstimmen).

Folgende Direktkandidaten wurden zugelassen:

Wahlkreis 7 Wolfsburg: Peter Kassel (CDU), Immacolata Glosemeyer (SPD), Axel Bosse (Grüne), Frank Hocke (FDP), Bastian Zimmermann (Linke), Stephanie Scharfenberg (AfD).

Wahlkreis 5 Gifhorn Nord/Wolfsburg: Kerstin Keil (CDU), Tobias Heilmann (SPD), Christian Schroeder (Grüne), Friedrich Lührs (FDP), Viktor Neufeld (Linke), Rabea Sigrid Petra Wölk (AfD).

In Wolfsburg werden 115 Wahllokale eingerichtet, davon 13 für die Briefwahl. Von den 102 allgemeinen Wahllokalen sind 96 für Rollstuhlfahrer erreichbar (26 ohne und 70 mit Hilfsperson). Nicht rollstuhlgerechte Wahllokale sind in der Grundschule Nordsteimke, der Waldschule Eichelkamp und der Grundschule Mörse.

920 Wahlhelfer werden in den Wahllokalen eingesetzt. Daneben sind etwa 100 weitere Personen (darunter Pressestelle, IT-Bereich, Schulhausmeister) im Einsatz, um einen ordnungsgemäßen Wahlablauf zu gewährleisten.

Die Briefwahlausgabestelle befindet sich im Rathaus A, ehemalige Kassenhalle (Erdgeschoss). Am Freitag, 13. Oktober, um 13 Uhr ist Fristende der allgemeinen Ausgabe von Briefwahlunterlagen.

Von 8 bis 18 Uhr sind die Wahllokale am Sonntag, 15. Oktober, geöffnet

Ein Briefwahllokal (Wahlbezirk 952) wurde von Infratest für die Wahlberichterstattung der ARD ausgewählt, zudem drei Wahllokale: 403 in Fallersleben, 502 in Ehmen und 509 in Hattorf. Die Forschungsgruppe Wahlen hat für die Berichterstattung im ZDF die Wahllokale 122 in Brackstedt sowie 514 in Detmerode ausgewählt. Dort werden Wähler nach Verlassen des Wahlraumes angesprochen und anonym befragt. Die Ergebnisse fließen in die Hochrechnungen ein.

Das Wahlamt im Wolfsburger Rathaus ist unter Telefon 05361/282950 erreichbar. Die Mitarbeiter dort beantworten alle Fragen von Bürgern rund um die Landtagswahl.

Von der Redaktion

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