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Landleben: Investor stellte Pläne vor

Hotel und Shops Landleben: Investor stellte Pläne vor

„Schöne Heide“: Unter diesem Titel will ein Investor auf dem alten Landleben-Areal zwischen Warmenau und Kästorf einen millionenschweren Komplex errichten. Im Warmenauer Dorfgemeinschaftshaus stellte Thomas Funke vom gleichnamigen Braunschweiger Entwicklungsbüro am Dienstagabend die Pläne vor.

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Warmenau: Thomas Funke (4.v.r.) stellte seine Pläne für das Millionenprojekt „Schöne Heide“ vor.

Quelle: Kevin Nobs

Warmenau. Die Bedeutung machte Ortsbürgermeisterin Angelika Jahns (CDU) im vollen Saal deutlich: „Es ist eine entscheidende Maßnahme für den Wolfsburger Norden.“

Die Rahmendaten sind seit vergangener Woche bekannt: Auf fast 13 Hektar sollen ein Hotel mit 240 Zimmern, umfangreicher Handel sowie Angebote aus den Bereichen Freizeit und Sport entstehen. Funke nannte Details. „Das Hotel soll zwei bis zweieinhalb Sterne haben. Für den Betrieb gibt es namhafte Interessenten.“ Die alte Bäckerei wolle man im bestehenden Gebäude wiederbeleben. Auch ins alte Landhaus soll wieder Leben einkehren - in Form von Gastronomie. Insgesamt solle es auf dem Areal voraussichtlich fünf unterschiedliche gastronomische Angebote geben. Nicht zwangsweise kommen dabei alle alten Fachwerkhäuser zum Einsatz.

Auf rund 5000 Quadratmetern soll es Handel geben. Keinen Supermarkt. Funke nannte einen Outdoor-Shop, Motorradzubehör und Tierbedarf wie „Fressnapf“ als Möglichkeiten. Hinzu kommt eine riesige Show-Gärtnerei mit Erlebnis-Charakter. Bis zu drei Hektar sollen sportlichen und therapeutischen Angeboten gewidmet sein. Dazu gehöre auch ein Gebäude, in dem weniger populäre Sportarten wir Fechten oder Boxen Platz finden sollen.

Dass nun diese Pläne verfolgt werden, ist nicht selbstverständlich. Seit der Insolvenz des letzten Landleben-Betreibers arbeitet die Wolfsburg Wirtschaft und Marketing GmbH (WMG) an der Zukunft des Areals. WMG-Prokurist Jens Hofschröer: „Die Vorschläge reichten von Gewerbe über Industrie - richtige Produktion! - bis zu Wohnen. Alles wurde auf Umsetzbarkeit überprüft.“ Doch erst mit dem jetzigen Konzept sehe man einen Wert für die Entwicklung der Stadt. Hofschröer: „Eine Ergänzung auch zum Allerpark.“

kn

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