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Stadt Wolfsburg Landeskirche: Stadt soll Waldschule ausbauen
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Landeskirche: Stadt soll Waldschule ausbauen
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20:48 10.05.2015
Bleibt am jetzigen Standort, soll aber um- und ausgebaut werden: die Waldschule Eichelkamp. Quelle: Vogelsang (Archiv)
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Das Thema sorgt in Wolfsburg seit Wochen für Diskussionen und Streit. Eine Bürgerinitiative kämpfte für den Erhalt der evangelischen Waldschule am Eichelkamp, Eltern drohten für den Fall eines Umzugs in die Wohltbergschule unter anderem mit Kirchenaustritten, so Oberlandeskirchenrätin Kerstin Gäfgen-Track. Am Ende zog die Stadt die Pläne zurück, weil sich keine klare politische Mehrheit für den Umzug abzeichnete.

Gestern sorgte dann zwischenzeitlich eine Meldung des Evangelischen Pressedienstes (epd) für Wirbel: Die Landeskirche beharre trotz des Rückzugs der Stadt auf dem Umzug der Waldschule. Das allerdings wurde wenig später von der Landeskirche dementiert. „Die Waldschule Eichelkamp bleibt am Standort“, erklärte Johannes Neukirch, Pressesprecher der Landeskirche. „Allerdings müssen wir uns mit der Stadt an einen Tisch setzen und darüber reden, wie es weitergeht.“ Das betrifft vor allem die bauliche Situation. „Die Schule muss um- und ausgebaut werden“, so Neukirch. „Wir haben mehr Anmeldungen von Schülern vorliegen als Plätze!“

Da die Stadt für das Gebäude zuständig ist, ist sie auch für Sanierung und Ausbau verantwortlich - hier wird es jetzt Verhandlungen geben.

WAZ-INFO: Waldschule

Worum ging‘s beim Streit um den Erhalt der evangelischen Waldschule Eichelkamp?

Nach Plänen von Stadt und Landeskirche sollte die Waldschule 2018 in die Räume der Wohltbergschule umziehen. Grund: Die Waldschule muss mit erheblichem Kostenaufwand und komplizierten Verfahren saniert werden, am neuen Standort Wohltbergschule sollten mehr Kinder aus sozial schwachen Familien aufgenommen werden.

Gegen die Umzugspläne hatte eine Bürgerinitiative protestiert, unter anderem mit Hinweis auf die Naturnähe der Waldschule. Die Stadt hatte am Dienstag entschieden, die Pläne für einen Umzug zu stoppen, weil sich keine klare politische Mehrheit abzeichnete.

Das Landeskriminalamt (LKA) hat gestern einen WAZ-Exklusivbericht bestätigt, dass vermutlich die Hälfte der Wolfsburger IS-Kämpfer in Syrien und dem Irak tot ist. Man gehe davon aus, dass „rund die Hälfte der mehr als zehn ausgereisten Islamisten aus Wolfsburg mittlerweile gestorben ist“, erklärte das LKA. Zuvor hatte die WAZ von 15 ausgereisten Kämpfern und acht Toten berichtet.

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