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Ladendetektiv als Dieb angeklagt

Wolfsburg Ladendetektiv als Dieb angeklagt

Ein Ladendetektiv als Dieb? Vor dem Amtsgericht musste sich jetzt ein 44-jähriger Security-Mann verantworten, weil er in Verdacht stand, im Penny-Markt am Laagberg 940 Euro eingesteckt zu haben.

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Euro-Scheine: Wer steckte das Geld ein?

Eigentlich war der Angeklagte in dem Geschäft an der Mecklenburger Straße eingesetzt, um Diebe zu fangen – laut Anklage war er angeblich selber einer. Dem Mann wurde vorgeworfen, am 17. Januar im Büro 940 Euro eingesteckt zu haben. Eine Kassiererin hatte – entgegen der Anweisung ihres Arbeitgebers – in dem Raum Geld gezählt, obwohl ein Fremder anwesend war. Dieser Fremde war der Angeklagte: Er arbeitet eigentlich bei einer Detektei in Bremerhaven und war nur an diesem Tag in Wolfsburg eingesetzt.

Der Angeklagte stritt den Diebstahl ab. „Ich habe mit der Sache überhaupt nichts zu tun.“ Sein Verteidiger war bemüht, den Verdacht auf die Kassiererin zu lenken. Doch dass sie das Geld genommen hatte, konnte sich ihr Verkaufsleiter nicht vorstellen: „Sie ist schon lange bei uns und eine Vertrauensperson.“

Wie das Geld verschwand, blieb ungeklärt. Der Angeklagte zahlt aber 1020 Euro, damit das Verfahren eingestellt wird. 940 Euro gehen an Penny. Das Unternehmen hatte das Geld erst von der Kassiererin zurückverlangt.

bm

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