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Stadt Wolfsburg LSW bittet nach Kahlschlag um Entschuldigung
Wolfsburg Stadt Wolfsburg LSW bittet nach Kahlschlag um Entschuldigung
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14:05 22.02.2018
Kahlschlag am Windmühlenberg: Die LSW verteidigt die Maßnahme an sich, bedauert aber ihr Vorgehen. Quelle: Britta Schulze
Nordsteimke

Naturschützer und Anwohner trauten ihren Augen nicht. Am Trinkhochwasserbehälter bei Nordsteimke hatte die LSW Netz weitläufig Bäume und Sträucher abgeholzt. Jetzt gesteht der Wasserversorger Fehler im Vorgehen ein und bittet um Entschuldigung. Die Maßnahme selbst wird aber verteidigt.

„Wir entschuldigen uns für unser unsensibles Vorgehen. Die Arbeiten sind zum Schutz unserer Trinkwasseranlagen notwendig, hätten jedoch im Vorfeld auf jeden Fall mit der städtischen Naturschutzbehörde abgestimmt werden müssen“, teilte LSW-Geschäftsführerin Sybille Schönbach am Dienstag mit.

Die LSW werde nun alles dafür tun, das Landschaftsbild und auch den Lebensraum für geschützte Tiere am Hochbehälter wieder adäquat herzustellen, so Schönbach weiter.

Zunächst aber fänden noch Restarbeiten statt. Diese seien aus betriebstechnischen Gründen nicht vermeidbar und erfolgten in enger Abstimmung mit der Stadt. Entsprechende Ausgleichsmaßnahmen seien bereits mit berücksichtigt worden. Und: Zukünftig wolle man mehr flachwurzelnde Büsche und Sträucher anpflanzen, die geringere Auswirkung auf wasserführende Anlagen haben.

Hintergrund der Stellungnahme: Naturschützer hatten empört auf die Rodungen reagiert. Da die LSW die Arbeiten nicht ordnungsgemäß bei der Unteren Naturschutzbehörde angezeigt hatte, leitete diese ein Anhörungsverfahren ein. Zwischenzeitlich fand mit Vertretern von Naturschutzbehörde und LSW ein Ortstermin statt, wo alle Ausgleichsmaßnahmen für die Rodungen sowie der weitere Verfahrensablauf festgelegt wurden.

Von Kevin Nobs

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