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Kurzfilm feiert Weltpremiere auf Berlinale

"Der Sturz" Kurzfilm feiert Weltpremiere auf Berlinale

Wolfsburg. Zwei Filme hat die Wolfsburgerin Laure Clever gedreht. Der erste feierte bereits auf der Berlinale seine Weltpremiere, der zweite jetzt auch: Clever hat gerade die Nachricht erhalten, dass ihr Kurzfilm „Der Sturz“ am 15. Februar um 11.09 Uhr auf dem Filmfestival im Bereich „European Film Market“ läuft.

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Ihr Kurzfilm wird auf der Berlinale gezeigt: Die Wolfsburger Filmemacherin Laura Clever mit Schauspieler und Delphin-Chef Ralf D. Christians.

Quelle: Boris Baschin

Wolfsburg. Dort sind Verleiher, Einkäufer und Finanziers aus der Filmbranche vertreten. „Hier gibt es die besten Möglichkeiten, einen Film zu vermarkten“, sagt Laura Clever. Deshalb freut sie sich, dass „Der Sturz“ nun vor solch hochkarätigem Publikum seine Weltpremiere feiert.

Auch der Ort für die Deutschlandpremiere des achtminütigen Films gegen Rassismus steht schon fest: der Wolfsburger Delphin-Palast. Das Kino führt der Schauspieler Ralf D. Christians, der eine Hauptrolle in „Der Sturz“ spielt. Der Zeitpunkt ist noch unklar. „Wir hoffen noch vor Ostern“, sagt Laura Clever.

Christians spielt einen kauzigen alten Mann, der alles hasst, was nicht „deutsch“ ist: die Bratwurst eines italienischen Imbissverkäufers (gespielt von Nando-Chef Fernando Costantini), den dunkelhäutigen Arzt im Krankenhaus, die Physiotherapeutin mit osteuropäischem Namen (gespielt von Laura Clever). Alles nervt ihn. Erst als er auf dem Brandenburger Platz mit einem Schlaganfall zusammenbricht und ein ausländisch aussehender Mann ihn rettet, bringt ihn das zum Nachdenken. Denn alle, die ihm helfen, sehen nicht „deutsch“ aus. Was ist überhaupt deutsch in der heutigen Multikulti-Gesellschaft?

Gedreht wurde „Der Sturz“ ausschließlich in Wolfsburg: am Schillerteich, auf dem Brandenburger Platz, im Klinikum. Für den Kurzfilm konnte Laura Clever prominente Unterstützung gewinnen: Schauspieler Tobias Schenke („Harte Jungs“, „Tatort“), der das „gute Gewissen“ spielt.

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