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Kunstwerk zu schwer: Panne im Kunstmuseum

Wolfsburg Kunstwerk zu schwer: Panne im Kunstmuseum

Wolfsburg. Das klappte nicht: Ein Kran sollte heute einen amerikanischen Ford auf die sieben Meter hohe Empore des Kunstmuseums hieven. Der Kran schaffte es nicht – „das Auto ist zu schwer“, so Kunstmuseums-Sprecherin Christiane Heuwinkel.

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Da muss ein stärkerer Kran her: Der erste Versuch, den amerikanischen Straßenkreuzer, der Teil der neuen Ausstellung im Kunstmuseum ist, auf die Empore zu hieven, ging heute schief.

Quelle: Britta Schulze

Der Straßenkreuzer ist ein Kunstwerk der Mexikanerin Betsabeé Romero und gehört zur neuen Ausstellung „Dark Mirror – Latein-amerikanische Kunst seit 1968“, die am 27. September eröffnet wird.

Grund für die Panne: Die Gewichtsangaben stimmten nicht. 1,5 Tonnen sollte der Ford wiegen, so die Infos im Vorfeld. Tatsächlich bringt es der Schlitten mit den vielen aufgemalten Blumen auf rund zwei Tonnen. Das Technik-Team änderte gestern zwar mehrmals den Standort des Krans, um das Werk doch noch auf die Empore zu bringen, doch mit dem Fünf-Tonnen-Kran klappte es nicht. Deshalb besorgt das Museum jetzt einen Spezial-Steiger.

„Der Aufbau ist schon sehr speziell“, meinte auch Direktor Ralf Beil. Die Museumstechniker seien sehr erfahren mit Kunstwerken, die kompliziert aufzubauen seien. Eine schwierige Arbeit war zum Beispiel die Crash-Installation von Jonathan Schipper bei der Ausstellung „Die Kunst der Entschleunigung“, die aus zwei Straßenkreuzern bestand. Auch das gelang ihnen.

Damit dem schweren Fahrzeug von Betsabeé Romero bei dem komplizierten Manöver gestern nichts passierte, war es mit Tüchern abgedeckt. Käthe Walser, technische Kuratorin der „Daros Latinamerica Collection“ in Zürich, war extra aus Rio de Janeiro angereist, um bei dem Aufbau des Kunstwerks in Wolfsburg dabei zu sein. Sie hofft jetzt, dass der zweite Anlauf mit dem Spezial-Steiger klappen wird.

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