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Kunstmuseum: Freiheit und Käfige im Kopf

Wolfsburg Kunstmuseum: Freiheit und Käfige im Kopf

Wolfsburg. Überall im Leben gibt es Grenzen. Mal sind sie äußerlich, oft sind sie auch im Kopf. Wo sie überall lauern, zeigt das Kunstmuseum in der neuen Ausstellung „Im Käfig der Freiheit“, die Direktor Ralf Beil am Samstag, 1. Oktober, um 19 Uhr eröffnet.

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Ein Lieblingskunstwerk der Besucher: Jeff Koons „Bear an Policeman“ ist in der neuen Ausstellung in einem anderen Kontext zu sehen.

Quelle: Roland Hermstein

Er hat seinen persönlichen Käfig dabei schon ausgemacht: Beil konnte, wie sonst üblich, für die Schau keine neue Architektur schaffen. Grund: In der großen Halle entsteht für die zweite neue Ausstellung „This was tomorrow“, eine sehr aufwändige Raumkonstruktion in Form einer Stadt. Und bei den Werken legte sich der Direktor selbst eine Beschränkung auf: Alle stammen aus der museumseigenen Sammlung. Die ist in den vergangenen Monaten stark gewachsen. „Wir haben Arbeiten von Künstlern, Sammlern und von unserem Freundeskreis geschenkt bekommen“, freut sich Kustos Holger Broeker.

Zehn neue Positionen sind zu sehen, darunter die Installation „Invisible Cube“ von Jeppe Hein. Der dänische Künstler kehrt darin die klassische Ausstellungsituation um: Eigentlich dürfen Besucher im Museum nicht zu dicht an die Kunstwerke treten, sonst gibt es Ärger mit der Aufsicht. Im Raum von Jeppe Hein müssen sich Besucher aber ganz dicht an Arakis Fotos von nackten gefesselten Frauen halten, sonst lösen sie einen Alarmton aus.

Eine andere Art des Käfigs zeigt das Künstlerduo Awst & Walther bei „Politics of space“: Es ist ein Spiegel, auf den mit Sandstrahltechnik ein Maschendrahtzaun eingraviert ist. Wer davor steht, sieht sich hinter einem Zaun eingeschlossen - eine paradoxe Situation. Auch Jeff Koons Klassiker „Bear and policeman“ ist vertreten - in neuem Kontext: Der vermeintlich putzige Bär nimmt dem Polizisten die Pfeife aus der Hand - „damit bringt er den Gesetzeshüter in Bedrängnis“, erklärt Beil.

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