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Kulturausschuss: Politiker stimmen gegen Kürzung

Kulturausschuss Kulturausschuss: Politiker stimmen gegen Kürzung

Wolfsburg. Wo fallen im kulturellen Bereich Zuschüsse weg? Wo werden künftig Preise erhoben? Einigen Sparvorschlägen der Verwaltung folgte der Kulturausschuss gestern Abend nicht.

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Ausstellung in der Städtischen Galerie: Der Kulturausschuss stimmte mehrheitlich gegen die Erhebung von Eintritt.

Quelle: Britta Schulze

Das letzte Wort hat der Rat der Stadt am 16. März.

Das meist diskutierte Thema im Alvar-Aalto-Haus war eine fünfprozentige Kürzung der Zuschüsse an die Wolfsburger Kultureinrichtungen. SPD und Grüne beantragten, die Höhe der Zuschüsse beizubehalten. Stattdessen solle in der Bauunterhaltung beim Phaeno gespart werden. Auch die PUG wollte die Zuschüsse nicht kürzen, wollte aber anders gegenfinanzieren: Die Städtische Galerie solle ein Jahr lang keine Kunstwerke kaufen. Zu den Kürzungen sagte Willi Dörr (SPD), sie brächten nur „einen symbolischen Spareffekt“, hätten aber „zum Teil erhebliche Konsequenzen“ für Einrichtungen wie Figurentheater oder Heidersberger Institut.SPD und Grüne waren auch gegen die Erhebung von Eintritt in der Städtischen Galerie.

Svante Evenburg (Piraten) warf den Antragstellern mangelnden Sparwillen vor: „Die kulturelle Arbeit in den Einrichtungen wird nicht zum Erliegen kommen, wenn man fünf Prozent kürzt!“ Auch Hans-Joachim Throl (FDP) fand: „Jeder sollte in schwierigen Zeiten seinen Beitrag bringen.“

Abstimmungsergebnis: Der Ausschuss stimmte mehrheitlich für die Beibehaltung der Zuschüsse, lehnt Eintrittspreise für die Städtische Galerie ab - will aber auch nicht das Budget für Kunstkäufe der Städtischen Galerie streichen. Nach Antrag von Joachim Sievers (CDU) sollen auch die Chorleiterzuschüsse nicht gekürzt werden. Den CDU-Antrag auf Erhebung von Eintritt bei „Rock im Allerpark“ lehnte der Ausschuss dagegen ab.

Übrigens: Die Verwaltung hatte bekannt gegeben, dass die Bauunterhaltung des Phaeno dieses Jahr nicht, wie zunächst angesetzt, zwei Millionen Euro kosten werde, sondern nur 1,25 Millionen. Diese außerplanmäßige Einsparung könnte die nicht stattfindenden Kürzungen zum Teil ausgleichen.

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