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Stadt Wolfsburg Kultur-Sparhaushalt trotz Widerstands abgesegnet
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Kultur-Sparhaushalt trotz Widerstands abgesegnet
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23:59 01.03.2017
Städtische Galerie: Kürzungen beim Etat für die Kunsteinkäufe lehnte der Kulturausschuss am Mittwoch mehrheitlich ab. Quelle: Manfred Hensel (Archiv)
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Wolfsburg

Mehrfach warb PUG-Ratsfrau Sandra Straube dafür, „etwas bescheidener aufzutreten“. Die Partei-Unabhängigen machten Vorschläge zu Kürzungen, unter anderem sollte das Ankaufsbudget der Städtischen Galerie von 80.000 auf 40.000 gekürzt werden.

Da hielt Iris Schubert (SPD) dagegen: „Die Sammlung auszubauen, gehört zur Aufgabe der Städtischen Galerie.“ Zudem wies Kulturdezernent Thomas Muth darauf hin, dass in diesem Jahr ein Kunstwerk des Kunstpreisträgers Julius von Bismarck angekauft werden soll. Joachim Sievers (CDU) sagte: „Wir würden nicht gut handeln, wenn wir diesen Betrag in Frage stellen.“

Svante Evenburg (Piraten) mahnte hingegen: „Wir wollten doch schon letztes Jahr sparen. Vielleicht muss man auch mal alte Zöpfe kappen?“

Für die SPD war es vor allem wichtig, „dass alle Sparmaßnahmen keine betriebsbedingten Kündigungen oder personellen Kürzungen nach sich ziehen“, so Schubert. Und Fraktions-Kollegin Christa Westphal-Schmidt schlug der Verwaltung vor, „Synergie-Effekte personeller und räumlicher Art zu ermitteln“. Die Verwaltung legte einen überarbeiten Haushaltplan vor, bei dem unter anderem die Kosten für den Brandschutz des Aalto-Kulturhauses zum großen Teil ins Jahr 2018 gelegt werden. Der Kulturausschuss nickte dem Haushalt mit den Nein-Stimmen der PUG dann ab.

Gute Nachrichten: Für das Ausrichten des Festivals „Rock im Allerpark“ springen zahlreiche Sponsoren in die Bresche. Aktuell fehlen noch 17.000 Euro. Die fehlende Summe steht im angepassten Haushalt allerdings bereit.

jes

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