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Stadt Wolfsburg Künstlerin Jitka Hanzlová und die einsamen Frauen
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Künstlerin Jitka Hanzlová und die einsamen Frauen
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06:00 05.10.2018
Städtische Galerie: Die neue Ausstellung zeigt Fotografien der Künstlerin Jitka Hanzlová – dabei sind Pferde ein zentrales Thema. Quelle: Boris Baschin
Alt-Wolfsburg

Jitka Hanzlová wurde 1958 in der damaligen Tschechoslowakei geboren, flüchtete 1982 aus dem kommunistischen Regime in die BRD und studierte Fotografie in Essen, wo sie auch heute noch lebt. Nach Auflösung der kommunistischen Regime in Osteuropa war es ihr möglich, 1990 erstmals in ihr Heimatdorf Rokytník in Ostböhmen zurückzukehren.

Hier entstand nach fünf Jahren ihre erste poetisch sensible Arbeit mit dem gleichnamigen Titel Rokytník – eine fotografische Erzählung. Aspekte der Identität und des Verhältnisses des Menschen zu seiner Umgebung prägen auch die weiteren Porträt-Serien der Künstlerin in den folgenden Jahren. Frauen in Städten wie Essen, New York oder London werden hier zum zentralen Thema – Einsamkeit und Isolation im Stadtleben werden spürbar.

Es folgen weitere Werkserien mit Porträts wie Forest, die erneut in ihrer tschechischen Heimat entstanden, oder Flowers, in der sich Hanzlová auf ihre eigene Weise dem Thema Natur widmet. In der bildnerisch aus ungewohnten und besonderen Perspektiven aufgenommenen Werkgruppe Horses werden schließlich Pferde zum zentralen Thema. Dem Porträt bleibt sie auch in ihrer Serie „There Is Something I Don’t Know treu“, die zwischen den Jahren 2000 und 2013 entstand. Hier knüpft sie mit Blick auf Menschen unserer Zeit an die Renaissance-Porträt-Malerei an.

Zum 60. Geburtstag der Künstlerin zeigen das Museum für Photographie Braunschweig und die Städtische Galerie Wolfsburg in einer zweiteiligen Überblicksausstellung Beispiele aus den unterschiedlichen Werkgruppen von Jitka Hanzlová.

Neue Ausstellung in der Städtischen Galerie

Eröffnet wird die Ausstellung „Between Continuum – Fotografische und filmische Arbeiten seit 1990 von Jitka Hanzlová“ am Freitag, 5. Oktober, um 19 Uhr im Museum für Photographie in Braunschweig. Am Samstag, 6. Oktober, im Anschluss an die 11-Uhr-Führung im Museum für Photographie Braunschweig, fährt ein Shuttle nach Wolfsburg. Es folgt um 13.30 Uhr ein Imbiss in der Städtischen Galerie, um 15 Uhr eine Führung mit den Kuratorinnen und der Künstlerin in der Städtischen Galerie und um 17 Uhr die Rückfahrt nach Braunschweig. Die Ausstellungen sind in beiden Städten bis zum 2. Dezember zu sehen.

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