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Kritik an Venga Venga-Party: Veranstalter bezieht Stellung

Veranstalter kontert Kritik Kritik an Venga Venga-Party: Veranstalter bezieht Stellung

Nach der Venga Venga-Party, die am Samstag rund 3000 Gäste in den CongressPark gelockt hatte, hagelte es im Internet Kritik. Besonders in den sozialen Medien gab es zahlreiche Unmutsäußerungen unzufriedener Besucher. Jetzt bezieht der Veranstalter Stellung zu den Vorwürfen.

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Nach der Venga Venga-Party äußerten viele unzufriedene Besucher im Internet Kritik.

Quelle: Tim Schulze

Wolfsburg. Besucher der Veranstaltung hatten sich in erster Linie über den Einlassstop beschwert. Trotz gültiger Tickets wurden zahlreiche Partyfans nicht auf die Veranstaltung gelassen.

Weitere Beschwerdegründe: An der Garderobe hätte es chaotische Zustände gegeben, viel zu früh seien der Veranstaltung die Getränke ausgegangen und die Location hätte schnell einen vermüllten Eindruck gemacht.

Die Stellungnahme des Veranstalters:

"Nachdem die Gerüchteküche in den vergangenen Stunden brodelte, möchten wir uns als  Tour Veranstalter der Venga Venga zu den Vorgängen bei der Veranstaltung im Wolfsburger Congress Park offiziell äußern.

Wir sind mit der Produktion Venga Venga jetzt seit gut 2 Jahren auf Tour quer durch Deutschland und gastierten bereits in mehr als 25 Städten. Unser Verantwortungsbereich liegt darin bei Technik und Bühnenprogramm. Noch nie mussten wir dabei solche negativen Erfahrungen machen wie  leider in Wolfsburg wo nach einem angeordneten Einlasstopp durch den Congress Park noch Gäste mit gültigen Tickets vor dem Eingang standen und von Mitarbeitern der zuständigen Security abgewiesen wurden. An dieser Stelle muss deutlich gesagt werden, dass exakt 3000 Tickets in Summe (Vorverkauf & Abendkasse) verkauft wurden und somit zum Zeitpunkt des Einlassstopps die Kapazitätsgrenze des Hauses nicht erreicht sein konnte. 

Riesenkulisse und ausgelassene Stimmung: Bis kurz vor zwei ging es bei der Venga Venga-Party im CongressPark hoch her. Dann beendete ein Feueralarm den Spaß abrupt.

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Wir sind im Congress Park an Verträge gebunden welche vorgeben dass der Congress Park der Besteller des Einlass- und Garderobendienstes und der Evakuierungshelfer ist. Somit liegt auch die Sicherheit und das dazugehörige Sicherheits- und Einlasskonzept in den Händen des Hauses. Da wir in regelmäßigen Abständen vor der Veranstaltung die Zahlen der bereits verkauften Tickets an den Congress Park durchgegeben haben und bereits einige Tage vor der Veranstaltung klar war, dass die Veranstaltung ausverkauft sein wird, ist es für uns unverständlich warum man nicht mehrere Eingangsschleusen geplant hat und warum der Raucherbereich nicht, wie wohl üblich, an einem Seitenausgang errichtet wurde. Um Verbesserung dieser Situation wurde von uns bereits wenige Minuten nach Einlass Beginn gebeten. Dies wurde leider nicht umgesetzt!

Die Zuständigkeit für die Garderobe und damit auch die Haftung für verloren gegangene Kleidungsstücke lag ebenfalls beim Congress Park. Gäste denen etwas abhanden gekommen ist, sollten sich bitte direkt an den Congress Park wenden. 

Auch schien die Autovision GmbH, welche laut Vertrag für die Gastronomie im Haus verantwortlich ist mit der Veranstaltung überfordert. Weshalb zu wenig Getränke vorgehalten worden und nicht dafür gesorgt werden konnte, dass Gläser und Flaschen zurück an die Theken gekommen sind (kein Pfand) was im Ergebnis eine völlig vermüllte Location zur Folge hatte und das nach nur kurzer Zeit. Informationen zur Auszahlung der nicht genutzten Weltmarken erfolgt zeitnah durch den Congress Park. 

Wo und durch wen der Feueralarm um 1:50 Uhr ausgelöst wurde ist bisher leider immer noch nicht bekannt, weshalb wir dazu keine Aussage treffen können.

Wir haben in der Vorbereitung  auf die Erfahrungen des Congess Parks sowie der Autovision GmbH vertraut und konnten leider nicht mehr rechtzeitig auf die Missstände reagieren. Gern geben wir aber allen in der Sache beteiligten Partnern eine weitere Chance auf eine gemeinsame erfolgreiche Veranstaltung mit verbessertem sicherheits- und Gastronomie Konzept."

Peter Beier, Eventmanager

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