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Kriminalstatistik: Gesamt-Bilanz für 2013 sieht gut aus, aber Probleme bleiben

Wolfsburg Kriminalstatistik: Gesamt-Bilanz für 2013 sieht gut aus, aber Probleme bleiben

Deutlich weniger Straftaten registrierte die Wolfsburger Polizei im Jahr 2013: Die Zahl sank um 277 auf 8537 - das sind noch weniger als beim letzten Tiefststand im Jahr 2011 (8697).

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Polizeiarbeit: Die Statistik für 2013 präsentierten gestern Helge Behrens, Hans Ulrich Podehl und Christian Bauck (l.u.). Viel zu tun gibt es trotz der sinkenden Zahl von Straftaten, zum Beispiel für die Spurensicherung (hinten).

Quelle: Pfennig / Bisch (Archiv)

In den Bereichen Raub, Autodiebstahl und Körperverletzungen ging die Zahl der Taten zurück. Das sei sowohl der guten Polizeiarbeit als auch der Prävention zu verdanken, erklärte die Wolfsburger Polizei.

Allerdings gab es neun versuchte Tötungsdelikte - die Morde von Reislingen (Ende 2012), Detmerode und Barnstorf (Ende 2013) sind da noch gar nicht mitgerechnet. Und: Einbruchsserien zum Beispiel in Hattorf, Ehmen, Fallersleben sorgte für ein Gefühl der Unsicherheit. Die Täter wurden nicht geschnappt. Die Zahl der Wohnungseinbrüche stieg insgesamt von 163 auf 233, nur 14 Prozent konnten aufgeklärt werden. Das macht Polizeichef Hans Ulrich Podehl Sorgen, ebenso wie die Zunahme bei Brandstiftungen (ein Anstieg von 32 auf 50). Podehl: „Die Polizei kann und will nicht überall sein. Wir brauchen den Bürgern der nachts aus dem Fenster guckt und uns anruft.“

Gemeinsam mit Helge Behrens (Zentraler Kriminaldienst) und Christian Bauch (Statistik) ging Podehl gestern die Zahlen von 2013 durch. Grundsätzlich sind die Gesetzeshüter zufrieden. Besonders glücklich macht Podehl der kontinuierliche Rückgang bei der Jugendkriminalität (3546 Taten). Das Projekt Streetlife und die Zusammenarbeit mit Schulen mache sich bezahlt. „Allerdings haben wir auch Sorgenkinder“, gesteht Behrens: Vier kriminelle Jugendliche zwischen 14 und 16 Jahren wurden 2013 wegen Diebstahl- und Gewalt sogar zu Haftstrafen verurteilt, zwei von ihnen befinden sich bereits erneut in Haft.

amü

  • Die ausführliche Kriminalstatistik finden Sie auf zwei Sonderseiten in der heutigen WAZ.
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