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Kreuzweg: Rohstoffverbrauch war Thema

Wolfsburg Kreuzweg: Rohstoffverbrauch war Thema

Der 5. Kreuzweg der Schöpfung führte am Wochenende durch Wolfsburg. Mit einem 2,40 Meter großen und rund 50 Kilo schweren Kreuz zogen die über 100 Teilnehmer von der Autostadt-Brücke bis zur E-Mobility-Station an der Braunschweiger Straße. Aufmerksam machen wollte der Zug damit auf den steigenden Ressourcenverbrauch.

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Engagement für die Umwelt: Thema des fünften Wolfsburger Kreuzwegs der Schöpfung war der weltweit steigende Ressourcenverbrauch.

Quelle: Sebastian Bisch

„Der Längsstab des Kreuzes stammt aus Holz aus dem Tiefland Boliviens, wo Wälder zerstört werden, um Soja anbauen zu können, der Querstab aus einer Silbermine im Hochland, wo zu Lasten von Mensch und Natur Silber abgebaut wird“, erläuterte Jürgen Selke-Witzel. Umweltbeauftragter der Diözese Hildesheim.

Zusätzlich leiden Länder wie Bolivien als Partnerland des Bistums unter dem steigenden Ressourcenverbrauch, den unter anderem die Produktion von Autos mit sich bringe. Das konnte Günter Damme, Leiter Umwelt/Forschung bei VW, bestätigen: „Die beachtliche Zahl an Autos, die wir bauen, geht mit einem großen Rohstoffverbrauch einher.“ So nutze der Konzern allein 640.000 Tonnen Stahl, von denen 45 Prozent allerdings wieder direkt zurück zur Stahlindustrie gingen. Gerade deshalb sei VW die Nachhaltigkeit aber besonders wichtig. Das zeige auch das Ziel des Kreuzwegs, die E-Mobility-Station, mit der sich der Konzern für erneuerbare Energien einsetzt.

„Es geht darum, Menschen zusammenzubringen und zu sensibilisieren“, betonte Bischof Norbert Trelle, der den Trupp anführte und bei einem Zwischenstopp in der Christophorus-Kirche eine Predigt hielt.

kau

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