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Kreuzheide bekommt ein Familienzentrum

Baustart Kreuzheide bekommt ein Familienzentrum

Am Donnerstag war Grundsteinlegung, 2018 soll der Kita-Neubau an der Franz-Marc-Straße fertig sein. Die AWO übernimmt die Trägerschaft für das Familienzentrum und wird mit der Leonardo-da-Vinci-Schule in direkter Nachbarschaft kooperieren.

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Interessierte Gäste: Vertreter von Politik und Verwaltung, von Baubeteiligten, der AWO, der Berufsfeuerwehr und aus der Bürgerschaft versammelten sich auf der Kita-Baustelle.
 

Quelle: Sebastian Bisch

Kreuzheide.  Fünf Kindertagesstätten gibt es bisher in der Nordstadt, jetzt bekommt der Bereich Kreuzheide ein Familienzentrum. Das sei wichtig, so Oberbürgermeister Klaus Mohrs (SPD) bei der Grundsteinlegung am Donnerstag. „Wir haben es nur mit Mühe geschafft, die Bedarfe in diesem Jahr zu befriedigen“, sagte er, meinte aber auch: „Dass die Zahl der Kinder wächst, ist schön!“

Auf einer Fläche von 2000 Quadratmetern – die Grundplatte liegt – wächst ein zweigeschossiges Gebäude für 45 Krippen- und 75 Kita-Kinder inklusive Räumen für Kurse und Gesprächskreise. Träger wird die AWO. Stadtbaurat Kai-Uwe Hirschheide erläuterte: „Der Hochbau einschließlich der Einrichtung und Ausstattung wird circa 5,587 Millionen Euro kosten.“ Für Ende 2018 ist die Fertigstellung anvisiert. Zusätzlich sei eine Million Euro für das Gelände vorgesehen – mit Spiel- und Rückzugsorten für Kita Kinder. Auch für die nebenan geplante Grundschule bleibe Entwicklungspotenzial, versprach Stadträtin Iris Bothe.

Der Grundstein

Der Grundstein: Eine Kapsel mit Zeugnissen der Zeit wurde von Politik und Verwaltung eingemauert.

Quelle: Sebastian Bisch

Der Grundschulneubau hätte längst fertig sein sollen. Mit Blick auf die Kassenlage meinte Mohrs: „Wir können nicht zaubern. Es wird auch in den nächsten zwei bis drei Jahren schwierig.“ Von einem weiteren Aufschub wollte Ortsbürgermeisterin Immacolata Glosemeyer (SPD) aber nichts hören. „Das Zusammenspiel zwischen Kita und Schule wird hier noch intensiver werden als an anderen Standorten“, prognostizierte sie.

Eine Kapsel mit Bauzeichnungen, der WAZ, Geldmünzen und einem USB-Stick voller Infos mauerten die Genannten unterstützt von Falko Mohrs und Angelika Jahns in einem vorbereiteten Stein ein. Ex-Ortsbürgermeister Frank-Helmut Zaddach beobachtete das Geschehen. Der pensionierte Schulleiter erinnerte „ein bisschen wehmütig“ daran, dass auf dem Kita-Bauplatz einst Mobilklassen seines Gymnasiums standen.

Von Andrea Müller-Kudelka

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