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Kreativwerkstätten verschönern Bus mit Graffiti

Wolfsburg Kreativwerkstätten verschönern Bus mit Graffiti

Wolfsburg. Ein Bus wird zum fahrenden Kunstwerk: Das Biogut Bauck aus Bad Bodenteich (Landkreis Uelzen) erwarb kürzlich einen ausgemusterten Linienbus von der WVG, mit dem Besucher zum Hof von Henning Bauck gefahren werden sollen. In den Hallen der WVG verpassten elf Teilnehmer eines Kreativwerkstatt-Workshops dem Transportmittel einen farbenfrohen Look mittels Graffiti. 

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Graffiti-Kunst am Linienbus: Ein besonderes Projekt der Kreativwerkstätten in Zusammenarbeit mit der WVG und dem Biogut Bauck.

Quelle: Sebastian Bisch

Die Hobbykünstler der Wolfsburger Kreativwerkstatt setzten sich zusammen aus Schülern der Berufsvorbereitung und Personen der Maßnahme „Perspektive für Flüchtlinge“ von der Oskar-Kämmer-Schule.

Der Graffiti-Künstler Bastee Roese leitete die Teilnehmer eine Woche lang an. „Ich bin begeistert, wie gut alles klappt“, lobte er. Dem schloss sich WVG-Geschäftsführer Timo Kaupert an: „Wir freuen uns, innerhalb so kurzer Zeit so kreative Ergebnisse sehen zu können.“

Am Freitag sind die Arbeiten in der WVG-Halle abgeschlossen: Von nun an zieren aufgesprühte Tiermotive die Bus-Karosserie. „Ich bin zufrieden mit dem Ergebnis“, freute sich Teilnehmerin Jeanette Uttkowski. Farhad Jabbar aus Afghanistan hat Kunst studiert und arbeitete bisher mit Öl- und Aquarellfarben. „Graffiti ist auch für mich neu“ lachte er. Demnächst nimmt der bunte Bus den Betrieb auf – hauptsächlich für Touren mit Schülern, die das Biogut besuchen.

dn

Hand in Hand für die Kunst

ein Kommentar von Dennis Nobbe

Wer das Wort Graffiti hört, denkt oftmals zuerst an wenig kunstvoll beschmierte Wände. Dabei kann Graffiti auch eine Kunstform sein – ein Beispiel dafür ist der von den Teilnehmern der Kreativwerkstatt und Bastee Roese umgestaltete Linienbus. Einst war er im Besitz der WVG, die eine ihrer Hallen für die künstlerischen Arbeiten zur Verfügung stellte. 

WVG-Chef Timo Kaupert äußerte sogar, er könne sich vorstellen, dass diese Art des kreativen Arbeitens auf dem Betriebsgelände keine einmalige Aktion bleibt. Künstlerisches Talent sollte gefördert werden – schön, dass das in Wolfsburg so gut funktioniert.

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