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Kreativfestival im Phaeno: Schüler zeigen eigene Projekte

Wolfsburg Kreativfestival im Phaeno: Schüler zeigen eigene Projekte

Jeder kann ein Erfinder sein - so könnte die Botschaft der „Mini Maker Faire“ im Phaeno lauten. An 20 Ständen präsentieren Schüler der Region am 4. und 5. November von 10 bis 18 Uhr eigene Projekte: clevere Lego-Roboter, ein Bobby-Car mit Akkuschrauber-Antrieb und vieles mehr.

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Kreative Projekte: Auch fünf Wolfsburger Schulen sind bei der Sonderausstellung im Phaeno vertreten.

Quelle: Boris Baschin

Wolfsburg. Kooperationspartner des Kreativfestivals ist die Zeitschrift „Maker“, die diese Art von Messen 2013 in Deutschland ins Leben rief. Für Wolfsburg ist es eine Premiere und laut Davy Champion (Phaeno) eine große Chance. „Uns ist es wichtig, den Nachwuchs in den Naturwissenschaften, den sogenannten MINT-Fächern, zu fördern“, erklärt er.

Dem Aufruf des Phaeno zum Mitmachen folgten Schulen zwischen Goslar und Bremen, fünf davon aus Wolfsburg. „Wir hoffen, dass ein Besuch viele weitere Menschen inspiriert, zu Hause selbst zu experimentieren“, so Champion. Zur Eröffnung kamen Schüler und Lehrer, am Samstag werden Familien erwartet. Dann ist schon wieder Schluss - denn die Erfinder, die ihre Projekte selbst erklären, müssen ja weiter lernen. „Aber wir würden es gern wiederholen“, sagte Phaeno-Sprecherin Martina Flamme-Jasper am Freitag mit Blick auf die begeisterten Gäste, die sich gar nicht satt sehen konnten.

Begeisterung für Technik vermittelten beim Kreativfestival im Phaeno auch Schüler aus Wolfsburg. Niklas Deike (12) erklärte Lego-Roboter des Ratsgymnasiums: Einer mischt Spielkarten, der andere sortiert nach Farbe. Preisgekrönt ist das beleuchtete Skateboard von Luca Ahrenbeck (12) und Abdelaziz Harrab (11). „Wir haben damit einen Sonderpreis bei ,Jugend forscht‘ bekommen“, berichteten sie stolz.

Die VW-Azubis Max-Justus Schwartz (20) und Alexander Heinert (22) entwickelten im Rahmen ihres dualen Studiums in Kooperation mit der BBS Carl Hahn eine Software, die Produktionsprozesse steuert. Im Phaeno füllt ihre Maschine Dosen mit Schokolinsen und schreibt den Namen des Empfängers darauf. „Als nächsten Schritt wollen wir eine Laufzeitüberwachung einrichten, die meldet, wann mit Verschleiß zu rechnen ist“, so Heinert. Zuschauer Eliano Addamo (10) fand‘s cool: „Es gibt Schokolade und es steckt viel Technik drin!“

Technik und soziales Engagement verbindet Richard Essink (16) von der Neuen Schule mit einem neuen Design für UNESCO-Zelte: Eingenähter Sand soll verhindern, dass die Flüchtlings-Unterkünfte beim Wüstensturm wegfliegen.

Nur vor dem Phaeno-Eingang agierten zwei Erfinder-Profis: Armin Nagel und Max Auerbach dirigierten hier die „Herde der Maschinenwesen“ - Metalltiere aus Fahrradteilen, die sich auf Zuruf in Bewegung setzen. „Wie bei Starwars“, fand Besucher David Wirtz aus Gifhorn. Der Walking-Act ist übrigens auch am Sonntag noch zu sehen (12.30 und 15.30 Uhr).

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