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Krankes Baby in Wolgograd: Hoffnung auf Hilfe aus Wolfsburg

Spendenaktion ins Leben gerufen Krankes Baby in Wolgograd: Hoffnung auf Hilfe aus Wolfsburg

Große Sorgen macht sich Olga Wagner (56) aus Westhagen um den Sohn ihres Neffen in Wolgograd. Vor sieben Monaten kam Kirill Aleksandrovich Brosalin auf die Welt - doch die meinte es nicht gut mit ihm. Der Junge braucht nach Komplikationen bei der Geburt medizinische Hilfe. Und die ist teuer.

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Sucht Spenden-Paten: Olga Wagner aus Westhagen hofft, dass dem Sohn ihres Neffen in Russland so bald geholfen werden kann.

Quelle: Sebastian Bisch

Wolfsburg. Die Schwangerschaft sei völlig normal verlaufen, erzählt Olga Wagner. Doch dann hätten die Ärzte das Baby schließlich per Kaiserschnitt holen müssen. Was genau schief gelaufen ist, weiß Olga Wagner nicht. Sie zeigt die Diagnose: Wegen schwerer Hirnschädigungen leide der kleine Junge an Spastiken, auch der Sehnerv sei geschädigt.

Das Baby müsse über eine Sonde ernährt werden, weil es weder einen Schluck- noch einen Hustenreflex habe. „Seit kurzem erbricht er das Essen,“, erzählt Olga Wagner. Sie hofft trotz allem auf ein „vollwertiges Leben“ für das Kind ihres Neffen, „der für mich selbst fast wie ein Sohn ist“ - wenn das Baby schnell eine Behandlung in einer deutschen Spezialklinik bekommen könnte, damit das gesunde Gehirn lernen kann, Aufgaben der beschädigten Zellen zu übernehmen. Der erste Kostenvoranschlag belief sich auf 45.000 Euro, inzwischen geht die Familie von rund 20.000 Euro aus.

Wagner beschloss, ein Spendenkonto zu eröffnen und erfuhr: „Das darf ich als Privatperson nicht. Ich brauche einen Verein.“ Mehrere Stiftungen habe sie angeschrieben, aber: „Der Fall passt in keine Schublade, immer spricht irgendetwas dagegen.“

Inzwischen ist zumindest dieses Problem gelöst. Zu erreichen ist die 56-Jährige unter glueckliche.olga@gmail.com. Spendenkonto: Darlehenskasse Münster, IBAN-Nr. DE 34 4006 0265 0037 00440, BIC-Nr. GENODEM1DKM, Stichwort: Kirill Brosalin.

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