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Kraftwerk: Tanz zwischen Hoffnung und Zerstörung

Wolfsburg Kraftwerk: Tanz zwischen Hoffnung und Zerstörung

Die Kibbutz Contemporary Dance Company ist bereits zum vierten Mal bei den Movimentos-Festwochen der Autostadt, heute um 20 Uhr feiern die 18 Tänzer die Weltpremiere von „Lullaby for Bach“ im alten Kraftwerk. Bis 2. Mai ist die Choreografie dort zu sehen - alle Aufführungen sind ausverkauft.

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Autostadt: Weltpremiere von „Lullaby for Bach“ bei den Movimentos-Festwochen.

Quelle: Boris Baschin

Mit dem Stück will der künstlerische Leiter Rami Be‘er den Blick auf Dinge lenken, die man lieber übersieht oder bewusst ausblendet. Gewalt, Krieg, Zerstörung - das alles will niemand haben. Aber es ist da, deshalb thematisiert es die Company. Sie konfrontiert den Zuschauer gnadenlos mit der von Menschen gemachten Zerstörung.

Aber die Choreografie ist nicht nur düster und beklemmend, sie macht auch Hoffnung: Denn sie zeigt: Jeder einzelne Mensch kann wählen zwischen Zerstörung und Hoffnung. Und diese Hoffnung flackert im Tanz immer wieder auf, nach dunklen, schwermütigen Szenen, kommt wieder helles Licht auf die Bühne.

Die Holocaust-Überlebende Yehudit Arnon gründete 1973 die Kibbutz Contemporary Dance Company in dem Kibbutz Ga‘aton im Norden Israels. Die Eltern des künstlerischen Leiters Rami Be‘er haben dieses Siedlungs-Kollektiv mitbegründet, er selbst ist dort geboren. Die Mitglieder der Company leben dort ebenfalls - im „International Dance Village“. Dort gibt es einen internationalen Tanzstudiengang, Workshops und außerdem eine Nachwuchstruppe, die KCDC 2 heißt.

Die Kibbutz Contemporary Dance Company gehört zu den international führenden Ensembles.

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