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Stadt Wolfsburg Kränze als Mahnung und Auftrag
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Kränze als Mahnung und Auftrag
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20:00 19.11.2017
Zentrale Gedenkstunde zum Volkstrauertag: Reservisten, Schüler, das THW und Politiker gestalteten das Programm. Quelle: Boris Baschin
Wolfsburg/Velpke/Lehre

An mehreren Stellen im Stadtgebiet, in den Ortsteilen und auch in den Nachbarkommunen in Lehre und Velpke wurden am Sonntag Kränze an Gedenkstätten abgelegt, die an Opfer der beiden Weltkriege erinnern. Dabei ging es um Soldaten ebenso wie Kriegsgefangene oder Zivilisten.

Der Volkstrauertag sei als Mahnung unverzichtbar, sagte Thomas Sieber-Tischer vom THW, Redner bei der zentralen Gedenkfeier auf dem Wolfsburger Klieversberg. Und nicht die Vergangenheit zähle: „Verfolgung und Folter sind nach wie vor gegenwärtig. Doch Demokratie und Freiheit sind stärker als Terror.“ Das Stadtwerkeorchester, die Eichendorff-Schule, Reservisten und Oberbürgermeister Klaus Mohrs wirkten auf dem Klieversberg ebenfalls mit. Der Andrang an Besuchern hielt sich bei strömendem Regen in Grenzen; am Laagberg blieben die Politiker sogar ganz unter sich.

Gedenkstunde in Fallersleben: Ein Trommelwirbel untermalte die Kranzniederlegung zum Volkstrauertag. Quelle: Burkhard Heuer

Eine eindrucksvolle Gedenkstunde gab es am Ehrenmal im Schlosspark Fallersleben: Ortsrat, Vereine und Verbände hatten Delegationen entsandt, um untermalt vom Trommelwirbel Kränze niederzulegen. Zuvor hatten der Frauenchor „Hoffmann-von-Fallersleben“ sowie die Realschüler Louisa Großkopf (16) und Jannick Sittinieri (17) Liedbeiträge sowie mahnende Worte übermittelt. In ihrer Ansprache sagte Ortsbürgermeisterin Bärbel Weist: „Vor allem die junge Generation weltweit ist gefordert, sich machtvoll gegen Krieg und Gewalt zu erheben.“ Ein Trompetensolo von Lars Stodtmeister schloss die Feierstunde ab.

Vorsfelde: Ortsbürgermeister Günter Lach, Ortsratsmitglieder, Verwaltungsvertreter, Bürger und Vereine marschierten nach dem Gottesdienst zur Kranzniederlegung auf dem Ehrenfriedhof. Quelle: Britta Schulze

In Vorsfelde und in Velpke versammelten sich Politiker und Vereine vor der Kranzniederlegung zum Gottesdienst in den nahen Kirchen – eine evangelisch, die andere katholisch. Das Mitgefühl für frühere und heutige Opfer von Gewalt einte am Sonntag alle, über die Grenzen von Konfessionen und Parteien hinweg.

Velpke: Ortsbürgermeister Mark Kreutzberg sprach auch in der Kirche. Quelle: Britta Schulze

Von Burkhard Heuer

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