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Kosten fressen Erlöse: Klinikum macht Minus

Wolfsburg Kosten fressen Erlöse: Klinikum macht Minus

Auch das vergangene Jahr hat das Klinikum wieder mit einem finanziellen Minus abgeschlossen. Es beträgt diesmal rund 2,176 Millionen Euro. „Insgesamt konnten wir aber unser Defizit im Vergleich zum Vorjahr um rund 1,3 Millionen Euro verringern“, heißt es im Geschäftsbericht 2014, der gestern im Klinikumsausschuss vorgestellt wurde.

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Jahresbericht vorgestellt: Das Wolfsburger Klinikum machte ein dickes Minus im vergangenen Jahr.

Quelle: Vogelsang (Archiv)

Geringere Erlöse, steigende Personalkosten - das sind die Gründe für das Minus. Damit liege das Wolfsburger Klinikum im landesweiten Trend. Zwei Drittel der niedersächsischen Krankenhäuser schreiben rote Zahlen. Klinikum und Mitarbeiter hätten gehofft, dass eine Reform die Rahmenbedingungen verbessern würden, doch die bisherigen Entwürfe hätten die Probleme nicht gelöst.

Das Wolfsburger Krankenhaus sieht sich aber für die Zukunft gut aufgestellt: „Es zeigt sich, dass die vorgenommenen Veränderungen langsam Wirkung zeigen“, heißt es in dem Bericht. Dennoch seien in Zukunft noch weitere Maßnahmen erforderlich, um die wirtschaftlichen Anforderungen zu bewältigen und die Qualität der Patientenversorgung zu halten und zu steigern.

Um beides zu erreichen, weitete das Klinikum 2014 sein Behandlungsspektrum aus: So wurde die Klinik für Neurologie mit 30 Betten eröffnet, ein Schmerztherapiezentrum eingerichtet und durch den Chefarztwechsel im Institut für klinische Chemie, Laboratoriums- und Transfusionsmedizin Veränderungen eingeleitet. Eine Verbesserung soll das neue Ambulanzzentrum bringen - der Bau begann 2014, die Eröffnung ist für diesen August geplant. Insgesamt 30.246 Patienten ließen sich 2014 im Klinikum behandeln, im Vorjahr waren es 28.683.

Die KPMG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Hannover prüfte den Jahresabschluss, beanstandete nichts und teilte das gestern dem Klinikums-Ausschuss mit.

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