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Korruptions-Verdacht: Lebenshilfe entlastet

Wolfsburg Korruptions-Verdacht: Lebenshilfe entlastet

Korruption und Bestechlichkeit - die Vorwürfe gegen Lebenshilfe-Geschäftsführer Marcus Weinreich, einen Mitarbeiter und einen Geschäftsmann waren schwer.

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Erleichtert: Der Vorstand der Lebenshilfe ist froh, dass die Ermittlungen wegen Korruption eingestellt sind.

Quelle: Foto: Hensel

22 Monate ermittelte die Staatsanwaltschaft und stellte die Ermittlungen im Januar ein (WAZ berichtete). Jetzt prüft die Lebenshilfe, juristische Schritte gegen zwei Mitarbeiter einzuleiten.

Gegen sie gebe es nach Akteneinsicht angeblich eindeutige Beweise, dass sie Urheber der Vorwürfe sind, so Weinreich. Beide arbeiteten in leitender Funktion, einer hat die Lebenshilfe bereits verlassen, der andere ist seit zwei Jahren krank. Weinreich würde gern gegen beide juristische Schritte einleiten, „aber ich möchte, dass der Vorstand dahinter steht“, so der Geschäftsführer. Der beriet gestern bei seiner Sitzung darüber, will aber noch Juristen bei der Entscheidung miteinbeziehen. Tenor: Es sei wichtig, sich gegen falsche Anschuldigungen zu wehren.

Weinreich und die beiden anderen Beschuldigten waren im März 2012 ins Visier der Ermittler geraten: Es gab eine anonyme Anzeige wegen angeblicher Bestechung. So wurde der Unternehmer beschuldigt, den Lebenshilfe-Chef geschmiert zu haben, damit der ihm im Gegenzug Aufträge für Kurzfahrten zuschanzt.

Alles falsche und „diffuse Vorwürfe“, sagt Weinreich. Um die zu untermauern, sollen die ehemaligen Mitarbeiter sogar Daten in der EDV manipuliert und Falschaussagen gemacht haben. Vielleicht habe es jemand auf Weinreichs Job abgesehen. Der ist froh, dass er entlastet ist: „Endlich ist die quälende Zeit vorbei.“

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