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Konzert zum Mauerfall im Schloss

Klassische Musik und rockigere Klänge Konzert zum Mauerfall im Schloss

Konzert am Freitagabend zum Mauerfall im Schloss: Auch in diesem Jahr luden die Veranstalter von Musikschule, Kulturwerk, Italienischer Konsularagentur und Deutsch-Polnischer Gesellschaft dazu Musiker aus dem Ausland ein.

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Begeisterte das Publikum: Der kleine Stefano Martin Kern spielte am Klavier – aber auch auf der Violine.

Quelle: Hermstein

Alt-Wolfsburg. Der Fall der innerdeutschen Mauer gehört zu den ganz großen historischen Ereignissen. Den feiert Wolfsburg jedes Jahr mit einem großen Konzert im Schloss, zu dem die Veranstalter von Kulturwerk, Musikschule, Italienischer Konsularagentur und Deutsch-Polnischer Gesellschaft Musiker aus Italien, Polen und natürlich Wolfsburg einladen. Freitagabend war eine Neuheit: Erstmals gab es neben Klassik auch rockigere Klänge.

Die Musikschulband Crowd Above Nine präsentierte sogar Songs von Silbermond. Absolute Publikumsliebling war aber sicherlich Stefano Martin Kern aus Italien. Ein kleiner Virtuose an Klavier und Geige, der alle seine Stücke, darunter das berühmte Beethoven-Werk „Für Elise“, in einwandfreiem Deutsch erklärte. „Da fragt mich sich: Was kann er denn am besten? Klavier, Geige oder Deutsch“, staunte Musikschulleiter Andreas Meyer nicht schlecht. Auch seine Mutter Serafina hatte Stefano mitgebracht, sie begleitet ihn am Klavier, wenn er Violine spielte. Marlies Ottimofiore von der Italienischen Konsularagentur war so gerührt, dass sie Stefano nach dem Auftritt küsste.

Aber auch Maria Gmyrek (Saxophon) und Wojciech Trefon (Harfe) sind Meister ihres Fachs, „sie sind bekannte Musiker in Polen“, so Meyer. Die beiden haben sogar schon eine CD herausgebracht. Sie spielten im Schloss Werke von Claude Debussy („Arabesque Nr 1“), Jacques Ibert („Entr’acte“) oder Pedro Iturralde („Suite Hellenique“). Harfe und Saxophon – das ist eine ungewöhnliche Kombination. Aber eine sehr interessante. Am Ende gab es viel Beifall, ebenso wie für die Wolfsburger Band Crowd Above Nine.

Von Sylvia Telge

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