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Kommt ein Trimm-dich-Pfad?

Wolfsburg Kommt ein Trimm-dich-Pfad?

Früher gab es mehrere Trimm-dich-Pfade in Wolfsburgs Wäldern. Nach und nach verschwanden die maroden Geräte. Ein Trio will den früheren Trimm-dich-Pfad auf dem Klieversberg wieder beleben und sucht dafür Unterstützer. Am Mittwochabend stellten die Herren ihre Idee im Ortsrat Mitte-West vor.

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Drei Männer, eine Idee: Bernhard Zimbelmann, Gerardo Cerone und Adam Ciemniak (v.l.) wollen den alten Trimm-dich-Pfad am Klieversberg wieder beleben.

Quelle: Photowerk (bas)

„1974 wurde der Trimm-dich-Pfad am Klieversberg aufgebaut“, erinnert sich Bernhard Zimbelmann, Leiter der Künstlergruppe Porschehütte. Doch mit den Jahren seien die meist hölzernen Sportgeräte nicht mehr nutzbar gewesen - und auch nicht ersetzt worden. Nun wollen er sowie Ortsbürgermeister Adam Ciemniak (PUG) und Fitnesstrainer Gerardo Cerone das Angebot wieder herstellen. Zimbelmann: „Die Wege sind immer noch da, wir brauchen nur die Geräte!“

Fachmann Cerone empfiehlt auf drei Kilometern bis zu zwölf Stationen, die eine zeitgemäße Mischung aus Sportgeräten für Koordination, Kraft, Ausdauer und Beweglichkeit bieten. Piktogramme sollen den Nutzern leicht verständliche Anweisungen geben, was zu tun ist.

Ungefähr 25.000 Euro solle das ganze Projekt kosten. Da die Stadt aber gerade knapp bei Kasse ist, schwebt dem Trio eine so genannte Fundraising-Aktion vor: Sponsoren sollen jeweils eine Station bezahlen und unterhalten. Ciemniak: „Das könnten zum Beispiel Krankenkassen oder auch eine Wohnbaugesellschaft sein...“

Der Ortsrat nahm die Idee grundlegend positiv auf. Wilfried Andacht (CDU) will aber auch die anderen Nutzer des Klieversbergs in die Planung einbinden. Elke Braun (Grüne) ist unsicher, ob die Nachfrage nach einem Trimm-dich-Pfad da sei. Sabah Enversen (SPD) schlug eine Arbeitsgruppe vor, um das Projekt auf eine vernünftige Basis zu stellen. Eine Entscheidung für oder gegen den Trimm-dich-Pfad fiel gestern noch nicht.

kn

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