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Komische Nacht war der Hit

Wolfsburg Komische Nacht war der Hit

Die Wolfsburger lachen gern. Deshalb war die 7. Komische Nacht auch wieder restlos ausverkauft. Acht Comedians pendelten am Dienstagabend zwischen acht Lokalen und zündeten ein Gagfeuerwerk - auch wenn so manche Zote unter die Gürtellinie ging.

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Im Lido: Özgür Cebe hat als Türke mit vielen Vorurteilen zu kämpfen. Im Brauhaus stand unter anderem Mirja Regenburg (rechts) auf der Bühne.Photowerk (gg)

Quelle: Gero Gerewitz

Marek Fis zum Beispiel, der ostpolnische Holzfällersohn, trug ein Shirt mit der Aufschrift „Ostblock Latino“. Und mit polnischem Akzent zog er über Deutschland her, über seine türkischen Freunde und befeuerte natürlich Vorurteile gegen die trinkfesten Polen. Auch Wolfsburg bekam sein Fett weg. „Heute war ich in einem Kurort hier - Bad Westhagen. Einen Deutschen habe ich getroffen. Der hieß Ali.“ Das Publikum lachte Tränen.

Özgur Cebe, der Türke aus Deutschland, schimpfte, dass er die Nase voll habe von rassischen Witzen. Ständig begegne er Vorurteile. „Ich wollte meine Haare blond färben deswegen, aber der Apotheker wollte mir kein Wasserstoffperoxid verkaufen.“ Vorurteile, damit hat Roberto Capitoni, der Halb-Italiener, auch zu kämpfen. „Halb Deutsch, halb Italiener. Das ist wie wenn ein Vegetarier im Schlachthaus arbeiten muss.“

Überhaupt war die Komische Nacht diesmal multi-kulti. Berhane Berhane, Das Eich, Thomas Schwieger, Mirja Regenburg, und Jochen Stelter schlossen den lustigen Reigen. Während das Publikum in einem Ort verweilen durfte, pendelten die Comedians zwischen Altem Brauhaus, Neuen Stuben, Bar Celona, Tannenhof, Paulaner Botschaft, Lindenhof, Strike-Bowlingcenter und Lido hin und her. „Das ist schon anstrengend“, verriet Özgür Cebe in der Pause, der zum ersten Mal in Wolfsburg auftrat. Auch die Wirte hatten alle Hände voll zu tun, angesichts der rappelvollen Lokale. Im Paulaner kochte Chef Harry Reithmann für 100 Gäste: „Aber alle sind gut drauf, das macht einfach Spaß“.

jes

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