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Stadt Wolfsburg Kollegen: „Ayub B. war ruhig und unauffällig“
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Kollegen: „Ayub B. war ruhig und unauffällig“
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00:20 18.01.2015
Wolfsburger IS-Kämpfer: Der Mann in der Mitte soll inzwischen im Kampfeinsatz ums Leben gekommen sein.
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„Ein Dutzend Wolfsburger kämpft in Syrien und dem Irak für den IS“, lautete damals die Schlagzeile der WAZ. Zu diesen Personen gehört auch der 26-jährige Deutsch-Tunesier Ayub B. aus Reislingen-Südwest, der in Syrien für den IS gekämpft haben soll und der gestern Abend festgenommen wurde. Vor seiner Reise nach Syrien war er nach Informationen der WAZ bei der Autovision beschäftigt und bereitete Autos für die Auslieferung in der Autostadt vor. Damalige Kollegen schildern den 26-Jährigen als „ruhig und unauffällig“. „Er saß oft still im Aufenthaltsraum, hat gegessen oder auch mal eine Zigarette geraucht.“ Ähnlich sieht ihn ein guter Bekannter: „Er war eigentlich ein netter Mensch.“

Nach seiner Rückkehr aus Syrien lebte der 26-Jährige wieder in Reislingen-Südwest, das Einfamilienhaus seiner Eltern wurde zumindest zeitweilig von der Polizei überwacht.

Der Mann gehört zu einem Netzwerk im Raum Wolfsburg, das rund 50 Personen umfassen soll und damit eines der größten in Deutschland wäre. Von den Wolfsburger IS-Kämpfern sind nach Informationen der WAZ mittlerweile fünf bei den Kämpfen getötet worden. Im November hatte die Polizei bereits einen 25-jährigen Deutsch-Tunesier nach seiner Rückkehr aus dem Kriegsgebiet verhaftet, außerdem bestätigte das Landeskriminalamt bereits damals der WAZ, dass gegen weitere Personen aus dem Bereich Wolfsburg/Braunschweig Ermittlungsverfahren laufen.

Wolfsburger kämpfen in Syrien und im Irak für IS-Truppen – das ist seit November bekannt, nachdem ein 25-jähriger Ex-Kämpfer aus der Heinrich-Heine-Straße verhaftet wurde. Insgesamt soll es rund 15 Wolfsburger geben, die für den Islamischen Staat kämpfen – nach Informationen der WAZ sollen bereits fünf von ihnen ihr Leben gelassen haben.

18.01.2015

Busfahren wird in Wolfsburg schon wieder teurer: Zum 1. Februar steigen die Preise um durchschnittlich über zwei Prozent. Der Einzelfahrschein im Stadttarif kostet beispielsweise künftig 2,30 Euro statt bisher 2,20 Euro. Was vielen Kunden sauer aufstoßen dürfte: Die Preiserhöhung kommt zu einem Zeitpunkt, in dem Benzin so günstig wie seit Jahren nicht ist.

18.01.2015

Die beiden Tankstellen-Räuber, die die Polizei in der Nacht zu Mittwoch festnahm (WAZ berichtete), haben gestanden. Den Männern (19 und 20 Jahre) aus Königslutter werden neun Überfälle auf Tankstellen in der Region zur Last gelegt.

15.01.2015
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