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Stadt Wolfsburg Jede Menge Kokain auf dem Dachboden: Bewährung für 44-Jährigen
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Jede Menge Kokain auf dem Dachboden: Bewährung für 44-Jährigen
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00:21 26.10.2018
Prozess um den Handel mit Betäubungsmitteln. Der Angeklagte gab zu, 209 Gramm Kokain zu Hause aufbewahrt zu haben. Quelle: Archiv
Wolfsburg

21 Beutel mit insgesamt 209 Gramm Kokain hatte die Polizei Anfang 2016 auf dem Dachboden eines inzwischen 44-jährigen Wolfsburgers gefunden. Der Stoff steckte damals in einer Jacke. Außerdem waren den Beamten 450 Euro Bargeld in die Hände gefallen. Das Schöffengericht am Amtsgericht verurteilte den Angeklagten gestern zu einem Jahr und sechs Monaten auf Bewährung. Dass die Strafe nicht höher ausfiel, lag insbesondere an seinem vollständigen Geständnis.

Drogenkonsum eines Nachbarn führte zur Durchsuchung

Drogen und Geld: Beides hatte die Polizei Anfang 2016 bei einem Wolfsburger gefunden. Dafür stand der heute 44-Jährige am Montag vor dem Schöffengericht am Amtsgericht. Quelle: dpa

Der Staatsanwalt sprach in seinem Plädoyer von einer „gefährlichen, schnell süchtig machenden Droge“. Er wertete das Geständnis als „glaubhaft“ und beantragte eine Bewährungsstrafe von einem Jahr und sechs Monaten wegen des Handels mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge. Das sah der Verteidiger des Wolfsburgers anders: „Es handelte sich um den Versuch, Handel zu treiben, er erzielte keine Umsätze“, erklärte der Jurist und plädierte auf ein Jahr und drei Monate Bewährung.

Das Gericht folgte beim Strafmaß dem Antrag der Staatsanwaltschaft. „Sie waren geständig, das haben wir zu Ihren Gunsten berücksichtigt“, sagte die Richterin. Was nach ihrer Ansicht ebenfalls positiv wog: Der 44-Jährige war seit dem Drogenfund vor fast drei Jahren nicht mehr straffällig geworden.

Von Jörn Graue

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