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Knatsch um die Wahlplakate

Wolfsburg Knatsch um die Wahlplakate

Keine Frage: Die Kommunalwahl rückt näher, der politische Ton wird schärfer. Schon wieder gibt‘s Knatsch um angeblich zu früh aufgehängte Wahlplakate – die CDU halte sich nicht an eine Vereinbarung, monieren SPD und PUG.

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Ärger um Wahlplakate: Hat die CDU sich nicht an Absprachen gehalten?

Quelle: Photowerk (bas)

Vor Wochen hätten sich die großen Parteien darauf geeinigt, die kleinen Wahlplakate erst ab dem kommenden Wochenende aufzuhängen (die Großplakate an den Einfallstraßen sind ausgenommen, da sie landesweit terminlich gesteuert werden). Daran hätten sich mehrere CDU-Bewerber wie Angelika Jahns und Wilfried Andacht nicht gehalten.

Das stößt SPD-OB-Kandidat Klaus Mohrs sauer auf: „Da sieht man, wie viel ein Wort noch Wert ist.“ Wenn sich andere nicht an Absprachen hielten, werde die SPD jetzt ebenfalls plakatieren. Auch Bärbel Weist (PUG) ist enttäuscht: „Solche Vereinbarungen sind offenbar nicht einmal das Papier Wert, auf denen sie stehen.“

Wenig Verständnis für den Wirbel hat man bei den Christdemokraten. Parteichefin und Kandidatin Angelika Jahns: „Ich habe am nächsten Wochenende schlicht keine Zeit, darum früher plakatiert. Es geht doch nur um ein paar Tage.“

Außerdem seien auch andere schon vorgeprescht, so Wilfried Andacht. Er habe mit seiner Plakatierungsaktion lediglich auf Elke Braun (Grüne) reagiert: „Die hat nämlich vorher den ganzen Stadtteil tapeziert.“

Lächerlich, kontert Elke Braun. Es gehe nur um eine Handvoll Plakate, die sie bisher aufgehängt habe. Außerdem hätten die Grünen die Vereinbarung nie unterzeichnet: „Weil von Anfang an klar war, dass wir vielleicht früher beginnen.“
Keine Frage: Der Wahltermin am 11. September rückt unaufhaltsam näher...

fra

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