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Klinikum: Zivildienst geschwänzt

Wolfsburg Klinikum: Zivildienst geschwänzt

Die Arbeit mit kranken Menschen im Klinikum ist bestimmt nicht einfach, doch sie muss gemacht werden – auch von Zivildienstleistenden. Ein 21-Jähriger schwänzte wochenlang seinen Dienst im Krankenhaus. Dafür stand er jetzt vor dem Jugendschöffengericht.

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Klinikum: Ein Zivildienstleistender schwänzte.

Freiwillig hatte sich der Angeklagte einst für den Zivildienst im Klinikum entschieden. „Doch ich musste Transportdienst machen“, so der 21-Jährige, der zurzeit als Ladendetektiv arbeitet. Zu seinen Aufgaben zählte es dabei auch, Patienten von der Intensivstation auf die Normalstation zu bringen. Und das sei für ihn ganz schrecklich gewesen, behauptete der Wolfsburger vor dem Amtsgericht: „Beim Anblick dieser kranken Menschen habe ich immer eine Gänsehaut bekommen. Es ging nicht.“
Und weil das so war, ging er einfach nicht mehr zum Dienst. Zwischen Mai und September 2009 fehlte er insgesamt neun Wochen unentschuldigt bei seiner Arbeit im Klinikum. Den Lohn, der ihm dennoch überwiesen wurde, nahm er aber dankend an – und verzockte das Geld in Spielhallen. „Ich war spielsüchtig“, bekannte der Angeklagte.
Das Jugendschöffengericht verhängte gegen den 21-Jährigen sieben Monate mit Bewährung. Zudem muss er 100 Stunden gemeinnützige Arbeit leisten.

bm

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