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Klinikum: Mitarbeiter fordern mehr Personal

Wolfsburg Klinikum: Mitarbeiter fordern mehr Personal

Gestern, 13 Uhr: In ganz Deutschland legten Krankenhausbeschäftigte für zehn Minuten die Arbeit nieder und demonstrierten gegen den Personalnotstand. Am Wolfsburger Klinikum nahmen weit über 200 Betroffene an der Aktion teil. Darunter auch Klinikumsdirektor Wilken Köster und weitere Ärzte.

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Protestaktion: Über 200 Beschäftigte des Wolfsburger Klinikums demonstrierten gestern Mittag für mehr Personal.

Quelle: Photowerk (bas)

Laut Gewerkschaft Verdi fehlen in Deutschland 162.000 Stellen in Krankenhäusern, allein in Wolfsburg 204: „Deshalb sollten 204 Nummernkarten symbolisch hochgehalten werden“, sagte Verdi-Vertreter Georg Schellhas. „Aber es waren weit mehr Teilnehmer als wir Karten hatten.“ Ein Erfolg, der zeigt, wie groß der Notstand auch im Wolfsburger Klinikum ist.

„Wir haben doch kaum noch Zeit für die Patienten“, schimpfte die Krankenschwester Bettina Milch. „Ich gehe mittlerweile abends mit einem unguten Gefühl nach Hause.“ Kollegin Simone Lohrengel stimmte zu: „Wir kämpfen für mehr Stellen im Klinikum, damit wir für die Patienten besser sorgen können.“ Sorgen um den Nachwuchs macht sich Teresa Campisi: „Viele, die eine Ausbildung im Krankenhaus machen und sehen, was hier jeden Tag abgeht, wollen nach der Ausbildung in diesem Beruf nicht mehr arbeiten. Wenn das so weitergeht, fehlt uns bald noch mehr Personal.“ Klinikumsdirektor Wilken Köster kann das Pflegepersonal gut verstehen: „Mit unserem Budget liegen wir in Wolfsburg 1,1 Millionen Euro unter dem Bundesdurchschnitt. Wir fordern eine adäquate Finanzierung.“

Übrigens: Die Gesundheitsminister tagten gestern zeitgleich in Bad Dürkheim.

bis

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