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Klieversberg: Ehrenmal beschmiert

Wolfsburg Klieversberg: Ehrenmal beschmiert

Parolen und Schmierereien in roter Sprühfarbe entdeckte Velten Huhnholz, Vize-Ortsbürgermeister Mitte-West, auf und rund um die Denkmal-Anlage auf dem Klieversberg. Er und Ortsbürgermeister Adam Ciemniak sind empört. „Es gibt in unserer Demokratie andere Möglichkeiten, sich politisch zu äußern“, sagt Huhnholz.

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Parolen und Schmierereien: Adam Ciemniak (r.), Ortsbürgermeister Mitte West, und Stellvertreter Velten Huhnholz sind empört über die Verunstaltung rund um das Ehrenmal.

Quelle: Manfred Hensel

In diesem Ausmaß sei die Anlage noch nie verunstaltet worden, sind sich die beiden einig. Ciemniak ist besonders verärgert, weil durch die Schriftzüge auch der Gedenkstein für die Flüchtlinge des Zweiten Weltkriegs verunstaltet wurde. „Das ist gerade in diesen Zeiten unerträglich“, findet er, „ich frage mich, was in den Hirnen dieser Menschen vorgeht.“ Es sei außerdem völlig widersinnig, ergänzt Huhnholz - denn die Sprüher versahen den Stein, eine Mauer, den Gehweg und sogar Bäume mit Anti-Nazi-Parolen.

Erschreckend sei dabei ein deutlicher Aufruf zu Gewalt, sagt Huhnholz. „Egal ob rechts- oder linksextremistisch - Gewalt ist immer zu verurteilen“, betont er. Und auch Sachbeschädigung könne man nicht tolerieren. Hinzu komme, dass die Täter jede Menge Müll hinterlassen hätten.

Die beiden Politiker hoffen daher, dass die Polizei anhand der Spuren oder Zeugenaussagen die Verantwortlichen der Schmierereien fassen und entsprechend zur Rechenschaft ziehen kann.

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