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Klaus Mohrs sauer: Vermieter wollen keine Kinder im Haus

Wolfsburg Klaus Mohrs sauer: Vermieter wollen keine Kinder im Haus

Der Oberbürgermeister ist empört: Bei der Stadt gibt es Beschwerden, dass private Vermieter ihre Wohnungen nicht an Familien vergeben. „Das ärgert mich zutiefst! Wir sind eine familienfreundliche Stadt und ich würde mir wünschen, dass gerade junge Familien jegliche Unterstützung bekommen und mit offenen Armen empfangen werden“, sagt Klaus Mohrs.

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Wolfsburg wächst: Manche Vermieter nutzen die große Nachfrage nach Wohnraum aus.

Quelle: Foto: Archiv

Bei der Stadt landeten Beschwerden von Familien, die sich um eine Wohnung bemühten, der private Hauseigentümer sie aber ablehnte, weil er keine Familien mit Kindern im Haus haben wollte. Das könne nicht sein, schimpft Mohrs. Die Stadt bedauere tagtäglich, vielen Menschen absagen zu müssen, die nach Wolfsburg ziehen wollen. Und die, die Wohnraum hätten, nutzten die Wohnungsknappheit aus. „Das verurteilen wir aufs Schärfste“, so Dennis Weilmann, Leiter der Stadt-Kommunikation.

Die Stadt wisse zwar die Namen der Vermieter, wolle aber kein persönliches Gespräch mit ihnen suchen. Sie hoffe auf die Einsicht der Betroffenen. Der knappe Wohnungsmarkt dürfe nicht dazu führen, „dass diejenigen darunter leiden, die es am meisten trifft“, so Mohrs.

Er hat den deutlichen Ausbau des Wohnungsangebotes zu einem seiner zentralen Themen gemacht. Die Stadt plant 6000 neue Wohneinheiten bis zum Jahr 2020, um der hohen Nachfrage nachzukommen. Aber nicht nur die über 75.000 Pendler suchten Wohnungen, sondern auch Wolfsburger.

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