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Klaus Mohrs: Wolfsburg hat Grund zur Freude!

Der Weihnachts- und Neujahrsgruß des Oberbürgermeisters Klaus Mohrs: Wolfsburg hat Grund zur Freude!

Liebe Mitbürgerinnen, liebe Mitbürger,

die Zeit vergeht wie im Fluge - insbesondere in so einer lebendigen und dynamischen Stadt wie der unseren.

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Euphorisch haben wir im Jahr 2014 den Titelgewinn Deutschlands bei der Fußballweltmeisterschaft sowie die Titelverteidigung der VfL-Frauen bei den Deutschen Meisterschaften und in der Champions League gefeiert. Grund zur Freude haben wir auch mit Blick auf die Entwicklung unserer Stadt: Im Jahr 2014 sind wir auf mehr als 124.000 Wolfsburgerinnen und Wolfsburger weiter gewachsen. Besonders glücklich bin ich darüber, dass es immer mehr Kinder gibt, die unsere Stadt jung, spannend und innovativ halten.

Jedoch wächst Wolfsburg seit jeher am deutlichsten durch Menschen, die von nah und fern in unsere Stadt kommen. Für sie und auch für Bürgerinnen und Bürger, die ein neues Zuhause suchen, sind bereits neue Wohnräume entstanden - und es sollen in den nächsten Jahren noch viel mehr im ganzen Stadtgebiet gebaut werden. Denn versäumen wir dies, werden künftig noch mehr Menschen zu ihrem Arbeitsplatz pendeln und die Verkehrswege füllen. Schon jetzt gibt es in keiner deutschen Stadt im Verhältnis zur Einwohnerzahl so viele Pendlerinnen und Pendler. Auch unsere qualitativen Bildungs-, Kultur-, Freizeit- und sozialen Angebote können wir nur halten, wenn sie in Zukunft von vielen Einwohnerinnen und Einwohnern genutzt werden.

Trotz deutlich geringerer Steuereinnahmen für 2015 ist Wolfsburg noch in der komfortablen Situation, seine Einrichtungen nach herausragenden Standards ausstatten und ausbauen zu können, ohne Schulden machen zu müssen. Die Stadt wird insbesondere Entwicklungen in den Bereichen Bildung, Wohnen und Verkehr weiterhin intensiv vorantreiben. Mit dem Schulsanierungsprogramm, dem Ausbau der Kinderbetreuungsangebote sowie mit dem Wohnen & Bauen Masterplan 2020 und dem neuen Bus-Liniennetz haben wir bereits erste Impulse gesetzt. Wir sanieren bis Ende 2015 das Theater. Weiterhin werden uns Themen wie Inklusion, alternative Formen der Mobilität und der Ausbau des Hochschulbetriebs beschäftigen. Das Zentralgebäude der Ostfalia wird saniert und der Bau des Forschungszentrums „Open Hybrid LabFactory“ voranschreiten. Außerdem wird im Mai am Hauptbahnhof das Elektromobilitätszentrum eröffnet, in dem jeder Möglichkeiten der Mobilität erleben kann.

Für ihre Konzepte zur Stärkung der Kinderrechte hat die Stadt Wolfsburg als erste deutsche Großstadt von UNICEF und dem Deutschen Kinderhilfswerk das Siegel „Kinderfreundliche Kommune“ erhalten. An diese Auszeichnung sind hohe Erwartungen geknüpft. Angesichts der anhaltenden Konflikte auf der Welt wird einmal mehr unsere Solidarität und Weltoffenheit gefragt sein. Es gilt, einer hohen Anzahl von Flüchtlingen ein neues Zuhause zu bieten. Das bedeutet nicht nur, ihnen Unterkünfte zur Verfügung zu stellen. Genauso wichtig ist, dass wir sie am Stadtleben teilhaben lassen.

Trotz dieser Ansprüche müssen wir uns alle darauf einstellen, mit weniger Geld auskommen zu müssen und nicht mehr alle Wünsche ohne weiteres realisieren zu können. Sie sollen Teil all dieser Entwicklungen in Wolfsburg sein. Mit dem Konzept „BürgermitWirkung“ wurden Ihre Möglichkeiten gestärkt. Wir freuen uns über fruchtbare Zusammenarbeit, zu der Kritik gehört, aber auch gegenseitiger Respekt sowie Rücksicht auf die Bedarfe Anderer. Für das kommende Jahr wünsche ich mir, dass wir Wolfsburg so gemeinsam voranbringen. Mein großer Dank gilt all jenen, die sich schon jetzt für ihre Mitmenschen und für ihre Stadt engagieren!

Im Namen des Rates und der Verwaltung der Stadt Wolfsburg wünsche ich Ihnen fröhliche Feiertage sowie alles Gute, Gesundheit und Glück für das neue Jahr!

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