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Klaus Mohrs: „Arbeit der Behörden war sehr gut!“

Wolfsburg Klaus Mohrs: „Arbeit der Behörden war sehr gut!“

Wolfsburg. Nach der Anklageerhebung gegen den 36-Jährigen, der einen Jugendlichen auf der Toilette des Wolfsburger Rathauses vergewaltigt haben soll, sprach die WAZ mit Oberbürgermeister Klaus Mohrs.

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Klaus Mohrs: "Die Arbeit der Behörden war sehr gut und erfolgreich!"

Quelle: Archiv

WAZ: Sie hatten nach der Vergewaltigung auf einer Rathaus-Toilette erklärt, Sie erwarten eine schnelle, deutliche und konsequente Reaktion der Behörden. Ist dies aus Ihrer Sicht erfolgt?

Mohrs: Ja, die Arbeit war sehr gut und erfolgreich. Es wurde sehr intensiv gefahndet mit einem schnellen Ermittlungserfolg. Jetzt kam es auch sehr zügig zur Anklage. Dafür gilt den Ermittlungsbehörden und der Justiz Dank.

WAZ: Hat die Tat Ihrer Einschätzung nach die Einstellung der Bevölkerung gegenüber Flüchtlingen verändert?

Mohrs: Ich glaube nicht. Natürlich wurde man in den ersten Tagen angesprochen. Aber es gab schnelle Ergebnisse, das ist gut. Und es handelt sich um eine Einzeltat, die natürlich nicht gruppenspezifisch ist. Der Verdächtige wird behandelt wie jeder andere auch und erfährt die Auswirkungen unseres Rechtsstaats wie jeder mutmaßliche Straftäter. Und das ist ebenfalls gut so.

WAZ: Seit drei Wochen gibt es den Sicherheitsdienst im Rathaus. Wie sind die ersten Erfahrungen?

Mohrs: Es gibt durchaus positive Rückmeldungen. Und die lauten: Es ist gut, dass unsere Sorgen und Ängste aufgegriffen wurden und etwas passiert ist.

WAZ: Wie geht es weiter? Bleibt der Sicherheitsdienst, übernimmt die Aufgabe der städtische Ordnungsdienst, wird es auch noch Überwachungskameras im Rathaus geben?

Mohrs: Wir wollen zunächst die Erfahrungen auswerten. Eins kann ich aber schon jetzt sagen: Flächendeckende Kameraüberwachung im Rathaus wird es nicht geben.

fra

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