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Stadt Wolfsburg Klassenerhalt nur mit den Fans!
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Klassenerhalt nur mit den Fans!
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11:01 05.05.2018
Die jüngste Niederlage: Gegen den Konkurrenten Hamburger SV verloren Robin Knoche (r.) und der VfL Wolfsburg mit 1:3. Quelle: Roland Hermstein
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Wolfsburg

Ist der VfL noch vor dem Abstieg aus der Fußballbundesliga zu retten? Diese Frage stellte die WAZ Wolfsburgern vor dem vorletzten Saisonspiel heute (15.30 Uhr) gegen RB Leipzig. Die Gefühle reichen von Zuversicht bis Hoffen auf ein Wunder.

Ulrich Lincoln, Propst aus Vorsfelde: „Ich befürchte, dass die Mannschaft den Klassenerhalt nicht mehr alleine schafft, sondern nur mit den Fans. Die sind jetzt die größte Stärke des Vereins. Dafür braucht es aber auch Fans, die bereit sind, notfalls mit dem Verein abzusteigen.“

Ralf Mühlisch, Ortsbürgermeister Detmerode: „Ich erwarte, dass der letzte Spieler begriffen hat, um was es geht und dementsprechend kämpft. Die Qualität der Einzelnen ist vorhanden, die der Mannschaft noch zwei Mal gefordert. Ich gehe vom Klassenerhalt aus.“

Peter Vorlop, Schausteller: „Wenn der VfL dieses Spiel gegen Leipzig gewinnt, wird er nicht absteigen. Dieses Spiel muss er gewinnen!“

Klaus Mohrs, Oberbürgermeister: „Ich bin überzeugt, dass der VfL die Klasse halten kann! Es ist alles eine Frage der Einstellung, Leipzig und Köln sind schlagbare Gegner. Wenn wir den Abstiegskampf auf allen Ebenen annehmen, kriegen wir die Kurve.“

Pastor Hartmut Keitel, Vorsitzender des Ev. Kirchenkreistages Wolfsburg-Wittingen: „Zu den letzten Spieltagen des VfL ist mir ein altes Sprichwort eingefallen: Bete, als hülfe kein Arbeiten, arbeite, als hülfe kein Beten. Dem zweiten Halbsatz könnte der VfL-Slogan ,Arbeit, Fußball, Leidenschaft’ entnommen sein. Also: zweimal 90 Minuten Arbeit und Leidenschaft abrufen! Denn Beten allein hilft nicht, den Wunsch der 1. Liga zu erfüllen. Aber Beten schenkt Kraft, gratis, sogar ohne Mentalitätstrainer. Warum nicht: Beten und Arbeiten?! Die alte Mönchsregel ist aktuell auch für die letzten Spiele: mental gestärkt leidenschaftlich die Arbeit auf dem Rasen leisten. Man könnte gegen Köln 90 Minuten vor dem Spiel mal die Stadionkapelle öffnen – wie im Berliner Olympiastadion. Ich wäre dabei… “

Thomas Hoffmann, Dechant: „Ein Wunder muss her! Die letzten Spiele können doch endlich mal gut laufen? Dann wird es mit dem Klassenerhalt klappen. Die Katholiken fiebern mit dem VfL, sogar der Kirchturm von St. Christophorus ist nachts grün beleuchtet.“

Christa Westphal-Schmidt, Ratsfrau: „Ich hoffe auf den Klassenerhalt. Das würde mich nicht nur für den VfL freuen – ich finde es wichtig für die Fans und die Stadt.“

Bettina Greffrath, Städtische Museen: „Ich hoffe sehr, dass der VfL den Klassenerhalt schafft. Das wäre gut für die Stadt – aber auch für meinen Schwiegervater, der großer Fußballfan ist. Meine ganze Familie zittert mit. Wäre schön, wenn manch ein Spieler sich so verbunden mit der Stadt fühlen würde, wie es die Bürger mit dem Verein sind. Ein gutes Beispiel ist der ehemalige Profi Roy Präger, er identifiziert sich mit Wolfsburg.“

Von Kevin Nobs

Die Einsendungsflut scheint kein Ende zu nehmen: Tagtäglich gehen im Rahmen der Initiative „Gemeinsam helfen“, die die WAZ gemeinsam mit der Volksbank BraWo ins Leben gerufen hat, neue Anfragen und vor allem Anmeldungen interessierter Gruppen, Vereine und Institutionen in der Redaktion ein. Grund genug für die Organisatoren, schon einmal Danke zu sagen.

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