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Klare Worte von Hubertus Heil

SPD-Generalsekretär in Wolfsburg Klare Worte von Hubertus Heil

Zwei prominente Redner waren angekündigt, einer kam: SPD-Generalsekretär Hubertus Heil hielt bei der Bundeskonferenz der AG 60 plus im CongressPark eine mitreißende Rede. Ministerpräsident Stephan Weil musste aus Termingründen absagen.

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Klare Worte im CongressPark: SPD-Generalsekretär Hubertus Heil sprach bei der Bundeskonferenz der AG 60 plus.

Quelle: Gero Gerewitz

Stadtmitte. Heil ist für seine deutlichen Worte bekannt – und die gab es auch jetzt von ihm. Für ihn ist klar, nach dem „schlimmsten Ergebnis seit 1945“ bei einer Bundestagswahl könne seine Partei nicht so weitermachen wie bisher. Es gelte, das schlechte Abschneiden klar zu analysieren, die Partei inhaltlich und personell zu erneuern, aber auch„Bürgern demokratische Alternativen zu zeigen“. Diese hätten der SPD in den vergangenen Jahren gefehlt, deshalb der Absturz auf 20,5 Prozent.

Der Schritt in die Opposition sei die logische und richtige Folge, obwohl Heil das selbst schon mal vier Jahre lang mitgemacht hat: „Das war Mist“, so der Bundestagsabgeordnete, der sein Direktmandat im Wahlkreis Gifhorn/Peine holte. Jetzt müsse die SPD gute Arbeit in der Opposition machen, mit Linken und AfD sei das nicht einfach. Das Ziel müsse sein: „Wir müssen die besten Lösungen präsentieren, nicht die lautesten.“

Auch seine eigene Rolle in der SPD sprach Hubertus Heil an. Im Dezember gibt er seinen Posten als Generalsekretär ab, den er vor einigen Monaten kommissarisch übernommen hatte. Fraktionsgeschäftsführer durfte er zwar nicht werden, aber es gebe keinen Grund zur Sorge, meinte Heil. Er kündigte an, für den Bundesvorstand der SPD zu kandidieren. Dort könnte er sich auch für die finanzielle Ausstattung der AGs einsetzen. Applaus von den Konferenzteilnehmern. Und seine Pläne für die spätere Zukunft: „Ich will deinen Sessel“, meinte er lachend zum frisch gewählten AG-60-plus-Chef Lothar Binding.

Von Sylvia Telge

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