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Klare Absage für das Observatorium

Wolfsburg Klare Absage für das Observatorium

Das war eine klare Absage für das Observatorium: Dezernent Thomas Muth sagte gestern vor dem Kulturausschuss, dass für dieses Projekt im Hauhalt 2016 angesichts der Krise und Haushaltssperre keine Mittel zur Verfügung stehen. Die CDU hatte den Bau eines Observatoriums am Planetarium (WAZ berichtete) beantragt.

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Sternwarte: Ob Wolfsburg ein Observatorium bekommt, steht weiter in den Sternen.

Quelle: Foto: Archiv

Zwar wies Ausschussvorsitzender Wilfried Andacht (CDU) darauf hin, dass sich die Bürgerstiftung finanziell an dem Bau beteiligen wolle. Das überzeugte aber nicht. Einen Großteil der Kosten müsste dennoch die Stadt stemmen. Will Dörr (SPD): „Ein Observatorium wäre sicher eine Bereicherung, aber andere Investitionen gehen vor.“ Muths Appell: „Wenn wir die Krise meistern wollen, müssen wir uns aufs Wesentliche konzentrieren.“ Ob Wolfsburg je ein Observatorium bekommt, steht also weiter in den Sternen.

Der zweite CDU-Antrag zur Errichtung einer Stelle zur Dokumentation von Vertreibung und Flucht sorgte für Diskussion. Sandra Straube (PUG) wunderte sich: „Ist das nicht Aufgabe des Instituts für Zeitgeschichte?“ Und Svante Evenburg (Piraten) fragte nach den Personalkosten. Stefan Krieger, Geschäftsbereichsleiter Kultur, erklärte: „Das Kapitel Vertreibung wird vom Zeitgeschichte-Institut aufbereitet. Dafür braucht‘s keine neue Stelle.“

jes

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